Geld für Gauner – 500-Euro-Note steht in der Kritik

Publiziert

Geld für Gauner500-Euro-Note steht in der Kritik

Der höchsten Euro-Note droht das Aus. Sie soll vor allem Gaunern dienen. Bei der EZB laufen bereits technische Vorarbeiten zur Abschaffung.

Die Europäische Zentralbank überlegt, den 500-Euro-Schein abzuschaffen.

Die Europäische Zentralbank überlegt, den 500-Euro-Schein abzuschaffen.

Keystone/Adrian Dennis

Es ist die Note der Gauner, Betrüger und Drogenschmuggler: der 500-Euro-Schein. Nun überlegt die Europäische Zentralbank (EZB) das lilafarbige Papiergeld abzuschaffen. Dies auch, weil die Note im Verdacht steht, von Terrororganisationen zur Finanzierung ihrer Machenschaften eingesetzt zu werden. Bei der EZB laufen derzeit die technischen Arbeiten, um den Zahlungsfluss der 500-Euro-Note genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die britische Behörde zur Bekämpfung organisierter Kriminalität behauptete einst in einer Studie, 90 Prozent der 500-Euro-Noten seien in den Händen der organisierten Kriminalität. Jetzt untersucht die EZB mit Hilfe der Polizeibehörde Interpol sowie der EU-Kommission selbst, wie stark Noten mit hohem Nennwert bei kriminellen Geschäften eingesetzt werden, schreibt das Handelsblatt.

(L'essentiel)

Deine Meinung