Nebraska USA: 6000 Bienen in der Wand – US-Ehepaar lässt tierische Gäste umsiedeln
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Nebraska USA6000 Bienen in der Wand – US-Ehepaar lässt tierische Gäste umsiedeln

Von bienenfreundlichen Pflanzen angelockt, machten sich Tausende Bienen im Haus eines pensionierten Dekans breit. Statt eines Kammerjägers rief er den örtlichen Bienenclub, der die Tiere umsiedelte.

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Rund 6000 Bienen mussten aus einem Wohnhaus in Nebraska umgesiedelt werden. (Symbolbild)

Rund 6000 Bienen mussten aus einem Wohnhaus in Nebraska umgesiedelt werden. (Symbolbild)

REUTERS
Das Ehepaar hatte bienenfreundliche Blumen im Garten angepflanzt – doch mit so viel Erfolg hatten sie nicht gerechnet. (Symbolbild)  

Das Ehepaar hatte bienenfreundliche Blumen im Garten angepflanzt – doch mit so viel Erfolg hatten sie nicht gerechnet. (Symbolbild)  

AFP
Über ein Loch in der Backsteinfassade gelangten sie ins Hausinnere und nisteten sich in der Wand ein. (Symbolbild)

Über ein Loch in der Backsteinfassade gelangten sie ins Hausinnere und nisteten sich in der Wand ein. (Symbolbild)

AFP

Ein älteres Ehepaar im US-Staat Nebraska wollte den Bienen etwas Gutes tun. Thomas und Marylu Gouttierre pflanzten in ihrem Garten bienenfreundliche Blumen, rechneten aber nicht damit, dass die Insekten gleich bei ihnen einziehen würden. Die Tiere entdeckten jedoch ein Loch in der Backsteinfassade und machten es sich im Inneren der Wand gemütlich. Rund 6000 Bienen mussten schließlich von Experten umgesiedelt werden.

Das Summen drang durch die Wand

Die Gouttierres wurden auf die ungebetenen Gäste aufmerksam, nachdem ihnen die vielen Bienen vor ihrem Küchenfenster aufgefallen waren und sie etwa 30 der Tiere in einem Schlafzimmer im Obergeschoss gefunden hatten. «Wenn man die Ohren an die Wand hielt, konnte man das Summen hören», sagte Thomas Gouttierre, ein pensionierter Dekan der Universität von Nebraska in Omaha, der Zeitung «Omaha World-Herald». Den Gedanken an einen Kammerjäger verwarf das Paar jedoch rasch. Bienen seien schließlich von großer Bedeutung für die Natur, sagte Gouttierre.

Zur Hilfe kam dem Paar der Bienenclub von Omaha. Experten des Vereins schnitten ein Loch in die Wand und saugten die Insekten in eine Kiste. In der Wand fanden sie drei Waben, die etwa fünf Zentimeter dick waren und einen Durchmesser von 23 Zentimetern hatten. Der Umzug kostete die Bienenfreunde 600 Dollar, dafür leben die Tiere jetzt auf dem Grundstück eines Vereinsmitglieds. Gouttierre und seiner Frau blieb immerhin der Honig. 

(DPA/bre)

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