Protest gegen Armut – 700 Bank-Gegner in New York verhaftet

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Protest gegen Armut700 Bank-Gegner in New York verhaftet

Demonstranten haben in New York den Verkehr auf der Brooklyn Bridge lahmgelegt. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben etwa 700 Teilnehmer fest.

Bei der Protestaktion vom 1. Oktober sind in New York hunderte Demonstranten verhaftet worden.

Bei der Protestaktion vom 1. Oktober sind in New York hunderte Demonstranten verhaftet worden.

AFP

Die New Yorker Polizei hat am Samstag eine Demonstration gegen zunehmende Armut und die Macht der Banken auf der Brooklyn Bridge aufgelöst und hunderte Teilnehmer festgenommen. Nach Polizeiangaben wurden rund 700 Demonstranten festgenommen.

Zu dem Einsatz sei es wegen der Behinderung des Straßenverkehrs gekommen, sagte Polizeisprecher Paul Browne dem Blatt. «Demonstranten, die den Fußweg der Brooklyn Bridge benutzt haben, wurden nicht festgenommen.»

Der Demonstrationszug mit rund 1500 Teilnehmern war Teil der Protestaktion «Occupy Wall Street» («Besetzt die Wall Street»). Die Demonstranten harren seit zwei Wochen im New Yorker Finanzviertel in der Nähe der Wall Street aus. Sie protestieren unter anderem gegen geldgierige Unternehmen, die Klimaerwärmung und soziales Ungleichgewicht. Dabei kam es mehrfach zu Zusammenstößen mit der Polizei.

L'essentiel Online/dapd

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