Argentinien: 78 Kokain-Kapseln im Körper – wie eine Schmugglerin aufflog 

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Argentinien78 Kokain-Kapseln im Körper – wie eine Schmugglerin aufflog 

Am Flughafen in Buenos Aires wurde eine Drogenschmugglerin gefasst: Die 20-Jährige trug 742 Gramm Kokain in ihrem Körper.

Karin Leuthold
von
Karin Leuthold
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Im Körper einer Drogenschmugglerin entdeckten argentinische Behörden 78 Plastikkapseln voller Kokain.

Im Körper einer Drogenschmugglerin entdeckten argentinische Behörden 78 Plastikkapseln voller Kokain.

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67 Kokain-Kapseln steckten im Magen, elf weitere hatte die Frau in ihre Vagina eingeführt.

67 Kokain-Kapseln steckten im Magen, elf weitere hatte die Frau in ihre Vagina eingeführt.

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Die 20-Jährige wurde nach der Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde sie in Isolationshaft gehalten, bis sie die Ware in ihrem Verdauungstrakt ausschied. 

Die 20-Jährige wurde nach der Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde sie in Isolationshaft gehalten, bis sie die Ware in ihrem Verdauungstrakt ausschied. 

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Eine 20-Jährige wurde am internationalen Flughafen von Buenos Aires in Argentinien festgenommen, nachdem Flughafenbehörden entdeckten, dass die Frau versuchte, Drogen nach Europa zu schmuggeln. Insgesamt 78 Kapseln voller Kokain fanden die Ermittler und Ermittlerinnen in ihrem Körper: 67 steckten im Magen, elf weitere hatte die Frau in ihre Vagina eingeführt.

Die Schmugglerin wollte einen Flug nach Barcelona mit der Fluggesellschaft Level am 29. Juli nehmen. Den Vorfall machten die argentinischen Sicherheitskräfte jedoch erst jetzt bekannt. Schon ihr Ticket und ihr Pass lösten den Alarm aus: Beide waren erst sehr kürzlich ausgestellt worden. Eine scheinbar geplante und doch so unvorbereitete Reise kam den Behörden merkwürdig vor. 

Ausgeschiedene Kapseln müssen wieder geschluckt werden

Auch die Tatsache, dass eine junge Person einen Direktflug bucht, macht die Beamten der Drogeneinheit oft stutzig. «Personen, die Drogen einnehmen, um sie zu schmuggeln, nehmen in der Regel Direktflüge, um die Gefahr zu verringern, dass sie die Kapseln während der Reise ausscheiden. In solchen Fällen sind sie dazu gezwungen, sie zu waschen und erneut einzunehmen», erklärt ein Zollbeamter dem Portal Infobae.

Die Ermittler nahmen die Frau aus der Schlange und luden sie zu einem Gespräch ein. Die 20-Jährige antwortete «widersprüchlich und zögerlich» auf die Fragen der Drogenfahnder. Der Zollbeamte erklärt: «Irgendwie zeigen sie immer ihre Nervosität.» Die Schmugglerinnen (genannt mulas, was übersetzt Esel bedeutet) wirken zerstreut, versuchen, den Fragen mit Tricks auszuweichen.

Beim Body-Scan wurde alles klar

Die Beamte der Flughafensicherheitspolizei führten bei der verdächtigen Frau einen Body-Scan durch. Die Bilder zeigten, dass sie Fremdkörper in ihrem Körper, vor allem im Genitalbereich, hatte. Als sie von einer Polizistin durchsucht werden sollten, gestand die 20-Jährige, dass sie Drogen bei sich trug. Konkret hatte sie zahlreiche Kunststoffkapseln mit je ungefähr zehn Gramm Kokain – im Ganzen transportierte sie 742 Gramm Rauschmittel.

Die Frau wurde in ein Krankenhaus nahe des Flughafens gebracht. Dort wurde sie in Isolationshaft gehalten, bis sie die Ware in ihrem Verdauungstrakt ausschied.

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