Drama nach Fahrradunfall – 8-jähriger Junge von Bakterien aufgefressen

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Drama nach Fahrradunfall8-jähriger Junge von Bakterien aufgefressen

Ein harmloser Fahrradunfall endete für einen kleinen Jungen in den USA mit dem Tod. Der 8-Jährige hatte sich mit fleischfressenden Bakterien infiziert und starb.

Liam Flanagan aus dem US-Bundesstaat Oregon hatte am 13. Januar einen Unfall mit seinem Fahrrad. Der 8-Jährige kam zu Sturz und der Fahrer des Rades schnitt sich durch seine Hose. Der Junge wurde ins Krankenhaus gebracht, wo die offene Wunde genäht wurde. Danach konnte der kleine Liam das Krankenhaus wieder verlassen.

Doch nach nur wenigen Tagen verspürte der Junge schreckliche Schmerzen in seinem Bein. Die Wunde tat so höllisch weh, dass er sofort wieder in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Wunde sah aus, als wäre sie verfault

Als die Ärzte Liam daraufhin untersuchten, stellten sie in der Leistengegend eine violette Wunde fest, die so aussah, als wäre sie verfault oder verbrannt. Die Mediziner nahmen die Verletzung daraufhin genauer unter die Lupe und machten eine Schock-Diagnose.

Die Mediziner diagnostizierten eine sogenannte «nekrotisierende Fasziitis». Der kleine Liam hatte sich mit fleischfressenden Bakterien angesteckt. Die Ärzte reagierten sofort und nahmen den Jungen wieder stationär auf.

«Sie schnitten und hofften»

In mehreren Operationen versuchten die Ärzte daraufhin das Leben des 8-Jährigen zu retten. Sie entfernten ihm infiziertes Gewebe und mussten sogar Gliedmaßen von Liam amputieren. «Die Ärzte haben weiter geschnitten und gehofft. Geschnitten und gehofft», erklärte Liams Mutter der Daily Mail.

Liam kämpfte tapfer weiter und verlor in dieser schwierigen Zeit nie seinen Lebensmut. Doch nach nur einer Woche nach seinem Unfall die schreckliche Nachricht: Der kleine Mann hat den Kampf gegen die Bakterien verloren.

Spenden-Konto eingerichtet

Nun sammelt die Gemeinde aus dem Wohnort von Liam Geld für die Familie, um ihnen die Krankenhauskosten und die Beerdigung ihres Sohnes zu bezahlen.

In rund 30 Prozent der Fälle endet eine solche Infektion mit dem Tod. Mit dem Spendenaufruf sollen nun andere Familien vor dieser tödlichen Infektion gewarnt werden.

(L'essentiel/wil)

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