Tornado in Luxemburg – «80 bis 100 Häuser nicht mehr bewohnbar»

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Tornado in Luxemburg«80 bis 100 Häuser nicht mehr bewohnbar»

LUXEMBURG – Minister Dan Kersch informierte über die «großen Schäden» und begrüßte «die große Solidarität der Bevölkerung und die Hilfsmaßnahmen» nach dem Tornado.

20190810. Bascharage, Kulturhaus. Conférence de presse suite aux intempéries survenus à Bascharage et Pétange.
Dan Kersch.
Photo Julien Garroy / Editpress

20190810. Bascharage, Kulturhaus. Conférence de presse suite aux intempéries survenus à Bascharage et Pétange.
Dan Kersch.
Photo Julien Garroy / Editpress

Editpress/© Julien Garroy / Editpress

Nach dem verheerenden Wirbelsturm, der Petingen und Niederkerschen am Freitagabend heimgesucht hat, berief Dan Kersch (LSAP), Minister für Arbeit, Beschäftigung sowie Sozial- und Solidarwirtschaft eine Pressekonferenz ein, um eine erste Bilanz zu ziehen. «Der Schaden ist hoch, aber wir haben eine große Solidarität unter allen Beteiligten und den Rettungsdiensten erlebt», sagte das Regierungsmitglied.

Insgesamt 19 Menschen wurden bei dem Wetterphänomen verletzt, zwei von ihnen schwer. Einer von ihnen hatte zum Zeitpunkt des Tornados einen Herzinfarkt. Auf der materiellen Seite ist der Schaden erheblich. Laut dem Minister sind «zwischen 80 und 100 Häuser» in ihrer jetzigen Form nicht mehr bewohnbar.

60 Personen wurden bereits umgesiedelt

Auch viele Bewohner kamen zu der Pressekonferenz, um von den Politikern Antworten auf ihre Frage zu erhalten. «Architekten werden kommen, um die Schäden und die erforderlichen Maßnahmen zu bewerten. Wir werden die nötigen Arbeit so schnell wie möglich erledigen. Unternehmen werden mobilisiert, und die Feuerwehr wird helfen», antwortete Paul Schroeder, Generaldirektor des großherzoglichen Feuerwehr- und Rettungsdienstes (CGDIS).

In der Zwischenzeit sollen Betroffene in verschiedenen Unterkünften untergebracht werden: «Wir haben bereits 60 Personen umgesiedelt. Einige Bewohner sind noch im Urlaub, andere konnten selbstständig Lösungen finden», erklärte Dan Kersch.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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