In Luxemburg – A-ha feiert seine kraftvolle Wiedergeburt
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In LuxemburgA-ha feiert seine kraftvolle Wiedergeburt

ESCH/BELVAL – Die Band A-ha steht wie keine Zweite für die 80er Jahre. Bei ihrem Konzert in der Rockhal ließen die Norweger keinen Zweifel daran, dass sie es noch draufhaben.

Der Song «Take on me» erfreut seine Fans nun bereits seit gut 30 Jahren. Anlässlich der sich jährenden Veröffentlichung dieses großen Hits hat die Band A-ha seine zweite Wiedervereinigung gefeiert und ihr zehntes Album, «Cast in Steel», veröffentlicht. Sänger Morten Hackett schaute während der «Night of the Proms» im Jahr 2013 in Luxemburg vorbei. Das Konzert in der Rockhal am Mittwochabend beschloss die Europa-Tournee, erklärte Magne Furuholmen, der sich ein paar Mal an «Gudden Owend» versuchte.

Obwohl alle Fans ganz offensichtlich «Take on me» erwarteten, bewahrte sich das Trio aus Oslo den Hit bis zum Ende auf. Doch lässt sich die norwegische Band nicht auf diesen Song reduzieren, sie bleibt ein Juwel des Synthpops der 80er Jahre. Ein Stil für den «The Sun shines always on TV» und «The Swing of Things» stehen.

Lodernde Flamme

A-ha beherrscht auch die Kunst der Ballade, das zeigen die Interpretationen von «Stay on these Roads» und «Hunting high and low» oder «Lifelines». Nach einem rockigen Einstieg begaben sich Morten und seine Band, von vier anderen Musikern und zahlreichen Video-Bildschirmen unterstützt, auf eine Reise zwischen den Zeiten.

Der Ballade huldigte die Band auch mit «Cast in Steel» vom jüngsten Album, das ein echtes melodisches Potential enthüllt. Hingegen steht der Song «We're looking for the Whales» für die Zeit, als sich das Trio als Band gefunden hatte. Gefunden, um die Flamme auch noch 30 Jahre später lodern zu lassen und die Fans zu erfreuen.

(Cédric Botzung/L'essentiel)

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