Morgan-Stanley-Analystin – Ab 2016 gehts mit dem iPhone bergab

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Morgan-Stanley-AnalystinAb 2016 gehts mit dem iPhone bergab

Den größten Teil des Umsatzes erwirtschaftet Apple mit iPhones. Nun erwarten Analysten, dass 2016 die gesamten iPhone-Absätze erstmals zurückgehen könnten.

Apple-CEO Tim Cook bei der Präsentation des neuen iPhones im September 2015.

Apple-CEO Tim Cook bei der Präsentation des neuen iPhones im September 2015.

Monica Davey

Seit der Einführung 2007 wurden jedes Jahr mehr Stücke von Apples iPhone verkauft. 2015 sollen über 230 Millionen iPhones über den Ladentisch gehen. Laut der Morgan-Stanley-Analystin Katy Huberty könnte damit aber ein vorläufiger Höhepunkt erreicht sein. Im Geschäftsjahr 2016 dürfte Apple laut ihren Prognosen noch rund 218 Millionen Mobiltelefone absetzen.

Als Gründe gibt Huberty unter anderem an, dass das Wachstum langsam an natürliche Grenzen stoße, vor allem in entwickelten Ländern. In Schwellenländern hingegen sorge der erstarkte Dollar dafür, dass sich die iPhones verteuerten. In den vergangenen Tagen kamen eine Reihe von Analysten zu ähnlichen Schlüssen.

Apple-CEO Cook nicht besorgt

Treffen diese Prognosen tatsächlich ein, könnte dies für Apple teuer werden. Denn iPhones machen rund 60 Prozent des gesamten Umsatzes aus. Im Weihnachtsquartal 2014 lag der Wert gar bei fast 70 Prozent. Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete Apple laut der Nachrichtenagentur Bloomberg allein mit iPhones einen Umsatz von über 100 Milliarden Dollar.

Bei Apple teilt man die Prognose bezüglich sinkender iPhone-Verkäufe nicht. CEO Tim Cook erwähnte unter anderem die hohen Wechselraten von Android-Nutzern zum iPhone oder die weiterhin große Nachfrage in China als Gründe, warum er bezüglich iPhone-Absätzen nicht besorgt ist.

(L'essentiel/lin)

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