Greta geht leer aus – Abiy Ahmed holt sich den Friedensnobelpreis
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Greta geht leer ausAbiy Ahmed holt sich den Friedensnobelpreis

Klimaaktivistin Greta Thunberg galt in diesem Jahr als Favoritin für den Friedensnobelpreis. Den Preis holt sich allerdings der äthiopische Ministerpräsident.

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an Abiy Ahmed. Der äthiopische Ministerpräsident habe mit Eritrea nach vielen Jahren des Krieges ein Friedensabkommen geschlossen und einen Reformprozess in Gang gesetzt.

Vor der Bekanntgabe der renommiertesten politischen Auszeichnung der Welt an diesem Freitag in Oslo wurde Greta Thunberg von mehreren Wissenschaftlern zum engeren Kandidatenkreis gezählt, verschiedene Wettbüros sahen sie als klare Spitzenkandidatin, weit vor großen Namen wie denen von Papst Franziskus und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel oder Organisationen wie Reporter ohne Grenzen oder dem Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

Die Auswahl in diesem Jahr war recht hoch: 301 Nominierungen sind für den Preis diesmal in Oslo eingegangen, der vierthöchste Wert jemals. Darunter finden sich 223 Persönlichkeiten und 78 Organisationen. Ihre Namen werden vonseiten der Verantwortlichen für fünfzig Jahre unter Verschluss gehalten.

(L'essentiel/mon/sda)

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