Coronavirus in Luxemburg – Abkommen zur Telearbeit wird verlängert

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Coronavirus in LuxemburgAbkommen zur Telearbeit wird verlängert

LUXEMBURG - Frankreich und das Großherzogtum haben sich darauf verständigt, die Regelungen zur Telearbeit von französischen Grenzgängern bis Ende März zu verlängern.

Luxemburg und Frankreich haben ihr Abkommen zur Telearbeit verlängert.

Luxemburg und Frankreich haben ihr Abkommen zur Telearbeit verlängert.

Französische Grenzgänger werden mindestens bis zum 31. März 2021 weiterhin Telearbeit leisten können, ohne Gefahr zu laufen, in Frankreich besteuert zu werden, wenn sie die gesetzlich vorgesehene Anzahl von Tagen überschreiten. Die im Rahmen des Kampfes gegen das Coronavirus getroffene gütliche Einigung sieht vor, dass die Arbeitstage, an denen die Beschäftigung zu Hause ausgeübt wurde, bei der Berechnung der 29 Tage, an denen der Lohn der Grenzgänger in Luxemburg steuerpflichtig bleibt, nicht berücksichtigt werden.

Der Geltungsbereich des Abkommens wurde außerdem auf Grenzgänger ausgeweitet, die für den luxemburgischen Staat arbeiten, und dies rückwirkend, wie es in der Pressemitteilung des Finanzministeriums heißt. «Von nun an sind sowohl die Grenzgänger des privaten als auch des öffentlichen Sektors von dieser Maßnahme betroffen».

« Echtes Zeichen der Solidarität »

«Während die Aussicht auf eine bevorstehende Impfung ein Grund zur Hoffnung ist, sollte man nicht vergessen, dass der Kampf gegen das Virus noch einige Zeit andauern wird. Wir müssen sehr vorsichtig bleiben und unsere Bemühungen aufrecht erhalten», erklärt Finanzminister Pierre Gramegna.

«Die französisch-luxemburgische Vereinbarung über die Telearbeit für Grenzgänger war ein wesentliches Instrument in unserem Kampf. Sie ermöglichte es, die Verbreitung des Virus einzudämmen und gleichzeitig den Arbeitgebern und Arbeitnehmern beider Länder maximale Rechtssicherheit zu bieten. Die Verlängerung ist ein echtes Zeichen der Solidarität».

(mc/L'essentiel)

Was ist mit Deutschland und Belgien?

Nach Angaben des luxemburgischen Finanzministeriums wird das Abkommen mit Deutschland zurzeit automatisch jeden Monat verlängert. Für die Belgier läuft das Abkommen bis zum 31. Dezember 2020. Derzeit laufen Verhandlungen über seine Verlängerung.

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