Protestverein gegründet – Abriss des alten Bahnhofs spaltet die Stadt

Publiziert

Protestverein gegründetAbriss des alten Bahnhofs spaltet die Stadt

ETTELBRÜCK – Der Verein Ettelbreck 21 kämpft gegen den Plan der Regierung, den alten Bahnhof der Stadt abzureißen und ihn neu zu bauen.

Das Gesetz zur Finanzierung des Projekts über den Abriss des Ettelbrücker Bahnhofs soll noch in diesem Jahr verabschiedet werden.

Das Gesetz zur Finanzierung des Projekts über den Abriss des Ettelbrücker Bahnhofs soll noch in diesem Jahr verabschiedet werden.

Ettelbreck 21

«Die Zerstörung des Bahnhofs ist bedauerlich. Es ist ein sehr schönes Gebäude mit Charakter. Aber der Abriss ist nötig, damit unsere Stadt nicht im Verkehr erstickt», sagt Jean-Paul Schaaf, Bürgermeister von Ettelbrück.

Der Staat möchte unter dem Gebäude einen Tunnel bauen. Doch da der Bau nicht standfest genug ist, soll er abgerissen und ein neuer Bahnhof gebaut werden.

Seine Meinung teilen in der Gemeinde nicht alle. Der Verein Ettelbreck 21, der 150 Mitglieder zählt, fordert, dass der Bahnhof als nationales Kulturerbe eingestuft wird.

Gespräch mit Minister geplant

Als Argument führt der Verein Ettelbreck 21 an, dass das Gebäude 150 Jahre alt ist und aus landeseigenen Steinen errichtet worden ist.

«Aber es gibt doch Dutzende ähnlicher Bahnhöfe im ganzen Land», kontert der Bürgermeister dagegen. «Wie dem auch sei, wir werden den zuständigen Minister am 18. Juli treffen», erklärt Jean-Louis Helbach vom Verein Ettelbreck 21.

L'essentiel Online/Séverine Goffin

Deine Meinung