Sie wollen helfen – Achtung bei dieser fiesen Masche in Luxemburg

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Sie wollen helfenAchtung bei dieser fiesen Masche in Luxemburg

LUXEMBURG – Es kann überall passieren und fängt so nett an. Aber am Ende sind die Opfer viel Geld los. Die fiese Masche hat in der vergangenen Woche viel zu oft funktioniert.

Angeblich wollen die Trickbetrüger Geld spenden.

Angeblich wollen die Trickbetrüger Geld spenden.

DPA/Patrick Pleul

Die Täter sprechen ihre Opfer einfach auf der Straße an. Und das, was sie angeben, klingt richtig nett. Angeblich haben sie nämlich geerbt und möchten das Geld spenden. Hierzu bräuchten sie aber Hilfe. Für diese Hilfe wären sie bereit 10.000 Euro an den Helfer zu zahlen.

Damit sich die vermeintlichen Spender selbst auch absichern können, so die Erklärung, müssten aber auch die Helfer eine größere Summe Bargeld von ihrem Konto abheben. Vertrauen gegen Vertrauen, so zu sagen. Wenn das Opfer dem Täter dann das Geld zeigt, stecken die Trickbetrüger es in einen Beutel. Diesen Beutel geben sie dem Opfer dann zur Aufbewahrung zurück.

Die Opfer behalten scheinbar die Kontrolle – scheinbar

Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung zu sein. Das Problem ist: Die Betrüger tauschen den Beutel in der Zwischenzeit unbemerkt aus. Anschließend wird das Opfer aufgefordert zu warten, oft sogar, weil die die Spender angeblich noch in die Kirche gehen wollen. Dass sie danach nicht wiederkommen, erschließt sich von selbst.

Die Police Grand-Ducale ruft zu besonderer Vorsicht auf. Bürger sollten unter keinen Umständen Geld von einem Konto abheben, weil Fremde sie darum bitten.

(mb/L'essentiel)

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