Italien – Ärztekammer suspendiert fast 2000 Mediziner
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ItalienÄrztekammer suspendiert fast 2000 Mediziner

Die nationale Ärzte- und Zahnärztekammer in Italien hat 1913 Mediziner suspendiert, weil sie sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollten.

Symbolbild: 1913 Medizinern wurde in Italien die Zulassung entzogen, weil sie sich nicht impfen lassen wollten.

Symbolbild: 1913 Medizinern wurde in Italien die Zulassung entzogen, weil sie sich nicht impfen lassen wollten.

DPA/Gregorio Borgia

In Italien wurden sind 1913 Ärzte und Zahnärzte vom Dienst suspendiert worden, weil sie sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Das teilte die nationale Ärzte- und Zahnärztekammer (FNOMCeO) am Freitag mit. Jene Mediziner haben bislang keinen Nachweis einer Impfung in das einheitliche digitale Erfassungssystem hochgeladen und können damit nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen.

Die Zahl der suspendierten Mediziner steigt damit an: Im November 2021 hatte die Kammer noch 1656 Fälle gemeldet und eigentlich gehofft, dass sich immer mehr Ärzte impfen lassen. In Italien gilt seit April 2021 eine Impfpflicht im Gesundheitswesen.

Insgesamt haben aktuell gar mehr als 33.500 Ärzte ein unvollständiges Corona-Impfregister, wie FNOMCeO mitteilte. In diese Gruppe werden aber auch jene gezählt, die etwa wegen einer Genesung auf eine Impfdosis warten müssen, die im Ausland geimpft wurden oder die aus gesundheitlichen Gründen kein Vakzin erhalten können.

Neben den suspendierten Ärzten fehlen dem Gesundheitssystem in dem Mittelmeerland auch tausende andere Mitarbeiter. Etwa 6000 Krankenschwestern und Pfleger sind aktuell suspendiert, weil sie nicht geimpft sind. Dazu kommen laut Aussage eines Sprechers der zuständigen Kammer (Fnopi) weitere mehr als 6000 Angestellte, die mit Corona infiziert oder als Kontaktpersonen in Quarantäne sind.

(L'essentiel/DPA )

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