Neuer Standort – Agrarzenter in Perl soll 2012 stehen

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Neuer StandortAgrarzenter in Perl soll 2012 stehen

LUXEMBURG/PERL - Bereits in der ersten Hälfte des kommenden Jahres soll das Agrarzenter mit seiner Futtermittelfabrik in Perl fertiggestellt sein.

Einen Vorteil des Standortes sieht der Verband darin, dass künftig die Schifffahrtswege genutzt werden können.

Einen Vorteil des Standortes sieht der Verband darin, dass künftig die Schifffahrtswege genutzt werden können.

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Die Arbeiten an den Anlagen in Perl sollen in etwa acht bis zwölf Monaten beendet sein, sagte der Verantwortliche von «De Verband Group», Jos Jungen, am Dienstag vor der Presse in Mersch. Er sieht Vorteile für die Landwirte. So sollen durch die neue Einrichtung die Kapazitäten erhöht und somit die Kosten gesenkt werden.

Das Projekt Perl sei eine einzigartige Gelegenheit, die Landwirtschaft auf lange Sicht, auch in Luxemburg, abzusichern. Durch ein modernes und effizientes Kontrollsystem bleibe eine optimale Lebensmittelsicherheit gewährleistet. Da bestehende Hallen genutzt würden, senke dies die Baukosten. Den Vorteil des Standortes sieht De Verband auch darin, dass er größer als der derzeitige in Mersch ist und dadurch künftig mehr Futtermittel hergestellt werden können. Die Genossenschaft geht davon aus, dass 300 000 Tonnen landwirtschaftliche Güter per Schiff transportiert werden können, da der Standort an der Mosel liegt.

Die Investitionen liegen nicht wie ursprünglich gemeldet bei zehn, sondern bei 23 Millionen Euro in Perl. Hinzu kommen 38 Millionen Euro an Kosten für den Bau des zweiten Standorts in Colmar. In Perl werden zur Eröffnung zwölf neue Mitarbeiter eingestellt. Zunächst war von 60 neuen Stellen die Rede gewesen. Es sollen jedoch bis 2017 19 weitere Stellen geschaffen werden. Die bereits laufenden Arbeitsverträge mit den rund 100 Mitarbeitern im Agrarzenter Mersch bleiben bestehen.

L’essentiel Online/tageblatt.lu/pat

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