Heftiger Sonnenbrand – Albas Sonnencreme versagt – Shitstorm folgt
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Heftiger SonnenbrandAlbas Sonnencreme versagt – Shitstorm folgt

Die Sonnencreme von Jessica Albas Firma sollte vor der Sonne schützen. Eigentlich. Zahlreiche Verbraucher holten sich davon aber starke Verbrennungen.

American actress Jessica Alba poses at Giambattista Valli's fall-winter 2015/2016 Haute Couture fashion collection presented in Paris, France, Monday, July 6, 2015. (AP Photo/Kamil Zihnioglu)

American actress Jessica Alba poses at Giambattista Valli's fall-winter 2015/2016 Haute Couture fashion collection presented in Paris, France, Monday, July 6, 2015. (AP Photo/Kamil Zihnioglu)

Keystone/Kamil Zihnioglu

Die Sonnencreme von Jessica Albas Label The Honest Company wird als schadstofffrei und umweltfreundlich angepriesen. Offenbar wirkt das Produkt aber nicht. Trotz Lichtschutzfaktor 30 trugen Verbraucher starke Sonnenbrände davon. Die Schauspielerin und die Firma stehen nun unter Beschuss.

«Obwohl ich meine sechsjährige Tochter mehrere Male dick eingecremt habe, hat sie jetzt an Armen, Schultern, Beinen, im Gesicht und eigentlich am ganzen Körper schwere Verbrennungen», klagt die Honest-Kundin Gretta Stabler beim US-Sender NBC 5. Ihre Reklamation animierte zahlreiche weitere unzufriedene Verbraucher zur öffentlichen Beschwerde.

Produkt ist weg vom Markt

Via Social Media teilen sie diverse Fotos, die sie mit krebsroter Haut zeigen. Kundenbeschwerden im Stil von «Das ist das Ergebnis der Honest-Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30. Ich habe gerade mal eine Stunde draußen verbracht. Verbrannt», mehren sich.

The Honest Company veröffentlichte inzwischen ein Statement. Die Firma erklärt, dass die Creme nach Richtmaß der US-Nahrungs- und Medizinverwaltung «sicher und effizient» sei. Irritierend aber: Auf der Homepage von Honest ist besagtes Produkt nicht mehr verfügbar.

Fahrlässigkeit?

Ein Schuldeingeständnis? Laut NBC 5 enthält der Sonnenschutz nämlich einen zu kleinen Anteil natürliches Zink-Oxid. Statt den empfohlenen 25 Prozent beinhalte das Produkt lediglich 9,3 Prozent. Alba äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen.

Zusammen mit Unternehmer Christopher Gavigan gründete Alba 2011 die Honest Company. Ihr Ziel sei es, ökologische und verträgliche Produkte für Babys und Kinder zu lancieren, schreiben die beiden auf der Website.

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