In Luxemburg – Aleba solidarisiert sich mit anderen Gewerkschaften

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In LuxemburgAleba solidarisiert sich mit anderen Gewerkschaften

LUXEMBURG – Die Banken- und Versicherungsgewerkschaften Aleba unterstützt die drei großen Gewerkschaften beim Kampf gegen den «Boykott des sozialen Dialogs durch die Arbeitgeber».

Die Aleba stellt sich auf die Seite der großen Gewerkschaften.

Die Aleba stellt sich auf die Seite der großen Gewerkschaften.

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Die drei großen Gewerkschaften (OGBL, LCGB und CGFP) haben am Dienstag eine gemeinsame Presseerklärung abgegeben und den «Boykott des sozialen Dialogs durch die Arbeitgeber» verurteilt. Die Banken- und Versicherungsgewerkschaft Aleba bekundete am Freitag ihre Solidarität und warf dem Arbeitgeberverband (UEL) vor, «eine inakzeptable Position» eingenommen zu haben. Die Aleba macht sich nun für einen Dialog stark, der dem «historischen Sozialmodell Luxemburgs» nicht zuwiderläuft. Die Gewerkschaft wies auch darauf hin, dass sie zuletzt mit «brutalen und einseitigen, ja sogar illegalen Arbeitgeberentscheidungen» und dem Fehlen eines konstruktiven sozialen Dialogs konfrontiert wurde.

Außerdem forderte die Aleba am Freitag erneut einen Platz im Ständigen Ausschuss für Arbeit und Beschäftigung, den der Arbeitgeberverband verlassen hatte. Dies soll sicherstellen, dass die Arbeitnehmer im Banken- und Versicherungssektor innerhalb dieses Instituts vertreten werden. Der Präsident der Aleba, Roberto Mendolia, beklagte, dass einige Arbeitgeber, «die Gewerkschaften und die Regierung mundtot machen wollen».

(th/L'essentiel)

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