Kleinstaatenspiele – Alle Luxemburger Medaillen auf einen Blick

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KleinstaatenspieleAlle Luxemburger Medaillen auf einen Blick

140 Sportler aus Luxemburg kämpfen bei den 18. Spielen der kleinen Staaten Europas in Montenegro um Medaillen. Wir fassen hier die Erfolge zusammen.

31.05.2019 Bar(Montenegro)
Small Nations Sports Games/JPEE/GSSE 
athletics men's 110m hurdles Francois Grailet(c) Luxembourg gold medal
Foto:Aleksandar Djorovic

31.05.2019 Bar(Montenegro)
Small Nations Sports Games/JPEE/GSSE
athletics men's 110m hurdles Francois Grailet(c) Luxembourg gold medal
Foto:Aleksandar Djorovic

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1. Juni - Fünfter Wettkampftag

Damit sind die 18. Spiele der kleinen Staaten Geschichte. Am Ende stellt das Großherzogtum die erfolgreichste Delegation und schließt den Medaillenspiegel auf Platz eins ab. Insgesamt holen die Luxemburger Sportler 76 Medaillen – 26 Mal Gold, 27 Mal Silber und 23 Mal Bronze. Auf Platz zwei landet Zypern mit 21 Gold-, 25 Silber- und 16 Bronzemedaillen. Dritter wird Island. Die Nordeuropäer gewinnen 19 Mal Gold, 13 Mal Silber und 22 Mal Bronze.

Für Luxemburg holten die Schwimmer einen großen Teil der Medaillen. Das FNLS-Team gewann stand auf 15 Mal ganz oben auf dem Podium, erreichte elf zweite Plätze und fünf dritte Plätze.

Am Abend finden die Kleinstaatenspiele von Montenegro mit einer großen Feier ihren Abschluss. Der Schwimmer Pit Brandenburger, der fünf Gold, eine Silber und eine Bronzemedaille holte und zwei neue Landesrekorde aufstellte, wird dabei die Fahne tragen.

Basketball:

• Das Herren-Team schrammt dicht an einer faustdicken Überraschung vorbei. Die Mannschaft von Trainer Ken Diederich verliert ihr letztes Spiel gegen die Favoriten aus Montenegro denkbar knapp: 91:93 heißt es am Ende aus Luxemburger Sicht. Es wird also die Silbermedaille.

• Die nächste Bronzemedaille steht fest. Das FLBB-Team der Damen schlägt Malta in Bar mit 76:58 und steigt auf das Podium. Magaly Meynadier erzielt 17 Punkte, Nadia Mossong 14 und Tessy Hetting zwölf. Bereits in San Marino vor zwei Jahren holten die Basketballerinnen aus Luxemburg den dritten Platz.

Volleyball:

• Die Volleyball-Herren des Großherzogtums beenden das Turnier der Kleinstaatenspiele auf Platz drei. Sie schlagen San Marino im letzten Spiel in drei Sätzen (25:19, 25:11, 25:17). Bei den Spielen 2017 holte das FLVB-Team noch Gold.

Tennis:

• Das ist ganz bitter! Die Weltranglisten-485. Eleonora Molinaro verliert das Finale denkbar knapp und holt Silber. Die Montenegrinerin Vladica Babic, Nummer 783 der Welt, setzt sich am Ende mit 6:4, 6:7 und 4:6 durch. Im zweiten Satz vergab die Luxemburgerin sechs Matchbälle.

Ugo Nastasi muss sich mit der Silbermedaille begnügen. Er unterliegt im Endspiel in Budva Romain Arneodo aus Monaco mit 2:6 und 6:7.

Tischtennis

• Die erste Medaille am Finaltag in Montenegro kommt von den Tischtennis-Damen. Im Halbfinale unterliegt Tessy Gonderinger der Monegassin XiaoXin Yang in drei Sätzen mit 1:3. Die Luxemburgerin nimmt Bronze mit nach Hause.

• Am Samstag fallen die letzten Entscheidungen. Auf dem Programm in Montenegro stehen noch Basketball, Volleyball, Tennis und Tischtennis. Luxemburgs Schwimmer sorgten in in den Tagen zuvor für einen wahren Medaillenregen. So präsentiert die Mannschaft das Edelmetall am Schlusstag:

31. Mai - Vierter Wettkampftag

Weitere Medaillen bringt der vierte Tag in Montenegro nicht mehr. Am Freitag gewinnt Luxemburg zwei Gold-, drei Silber- und fünf Bronzemedaillen. Am Samstag fallen die letzten Entscheidungen. «Team Lëtzebuerg» wird auch in Montenegro am Ende im Medaillenspiegel ganz oben stehen. Schon vor zwei Jahren in San Marino war das der Fall. Das Großherzogtum (26 Gold, 24 Silber, 19 Bronze) liegt vor dem letzten Wettkampftag uneinholbar vor Island (19 Gold, 12 Silber, 21 Bronze).

Tennis:

• Das gemischte Doppel, Ugo Nastasi und Eleonora Molinaro, verlieren im Halbfinale gegen Zypern (6:3, 3:6, 10:12). Das bedeutet Bronze für Luxemburg

Leichtathletik:

Anaïs Bauer, Fanny Arendt, Vera Hoffmann und Charline Mathias gewinnen in der 400-Meter-Staffel Silber. Am schnellsten sind die Isländerinnen, das Team aus Zypern holt Bronze.

• Die 4x100-Meter-Staffel der Damen – Anaïs Bauer
Soraya De Sousa Moreira, Lara Marx und Sandrine Rossi
–holt mit einer Zeit von 47,51 Sekunden Bronze. Ganz oben auf dem Podium landen die Zyprerinnen, Platz zwei geht an Island.

• Im Hochsprung ist gegen die Athleten aus Zypern kein Kraut gewachsen: Kyriakos Pampaka (2,12 Meter) gewinnt vor Kyriakos Ioannou (2,09). Mit einer Höhe von 2,06 Meter gewinnt Charel Gaspar Bronze.

• Im Speerwerfen holt Tom Reuter mit 72,90 Meter (persönliche Bestleistung) Silber. Dagbjartur Jonsson aus Island schleudert den Speer auf 77,58 Meter – Gold. Der Zyprer Stavros Avgoustinou gewinnt Bronze (71,38).

• Im 200-Meter-Lauf erweisen sich die Isländerinnen als zu stark: Guthbjörg Bjarnadottir gewinnt Gold vor Tiana Whitworth. Anaïs Bauer holt Bronze für das Großherzogtum.

• Angeliki Athanasopoulou (Zypern) gewinnt den Hürdenlauf der Damen (14,02 Sekunden). Silber geht an die Luxemburgerin Lara Marx. Sie ist sechs Zehntel langsamer. Platz drei geht an Maria Gunnlaugsdottir (Island).

• Die erste Entscheidung am Freitag bring Luxemburg sofort die nächste Goldmedaille ein. François Grailet gewinnt im sonnigen Bar die 110 Meter Hürden. Seine Zeit: 14,52 Sekunden. Nach ihm überqueren der Isländer Isak Traustason (14,85) und Darko Pesic aus dem Gastgeberland Montenegro die Ziellinie (14,86).

Beach-Volleyball

Matthias Cloot und Petko Tunchev gewinnen mit 21:15 und 21:18 gegen Monaco im Spiel um Platz drei und holen die Bronzemedaille. Im Finale stehen sich Andorra und Zypern gegenüber.

Schießen

• Sylvie Nockels gewinnt mit dem Luftgewehr überraschend die Goldmedaille. Nach der Qualifikation lag die Luxemburgerin auf Platz sieben. Zypern holt Silber.

30. Mai - Dritter Wettkampftag

Das war's für Tag drei. Luxemburg beherrscht weiterhin an vielen Wettkampfstätten das Geschehen in Montenegro. Der Donnerstag brachte dem Großherzogtum neun Goldmedaillen, sieben Mal Silber und acht Mal Bronze. Damit führt Luxemburg weiterhin den Medaillenspiegel komfortabel an. Insgesamt gab es für die Sportler des Landes bisher 60 Mal Edelmetall (24 Gold, 21 Silber, 15 Bronze). Island auf Platz zwei kommt auf 39 Medaillen (16 Gold, 8 Silber, 15 Bronze).

An der selwechter Course leeft de Bob Bertemes 4.00.28 a gëtt leider de 4ten, mat enger 5000m vu gëscht an de Been huet hien awer alles ginn!

#waatensprintcharelGepostet von Fédération Luxembourgeoise d'Athlétisme - FLA am Donnerstag, 30. Mai 2019

Tischtennis:

• Der Tag endet mit einer Niederlage für Tessy Gonderinger und Egle Tamasauskaité im Doppelfinale. Gold war greifbar. Letztendlich endete die Partie gegen Monaco mit einer 2:3-Niederlage. Es wird also Silber für Luxemburg.

Eric Glod und Gilles Michely holen im Herrendoppel die Bronzemedaille. Im Halbfinale verliert das Duo aus dem Großherzogtum gegen Zypern.

Schwimmen:

• Für die Herren der Schöpfung gibt es in der Staffel ebenfalls kein Gold. Remi Fabiani, Raphael Stacchiotti, Julien Henx und Pit Brandenburger landen hinter Island auf Rang zwei. Zypern holt Bronze.

• Die Luxemburger Damen – Sarah Rolko, Neele Albers, Lena Peters und Monique Olivier – werden in der 4x100-Meter-Staffel Dritte. Davor schlagen die Teams aus Island (Gold) und Zypern (Silber) an.

Pit Brandenburger darf natürlich nicht fehlen: Nächstes Gold für Luxemburg über 200 Meter Freistil. Er lässt Patrick Vetsch (Liechtenstein) und Throestur Bjarnason (Island) hinter sich.

• Silber für Monique Olivier über die 200 Meter Freistil. Den Sieg holt Julia Hassler aus Liechtenstein. Platz drei geht an Cassandra Petit aus Monaco.

• Da ist die Nummer 40! Raphael Stacchiotti gewinnt auch die 400 Meter Lagen. Sein persönliches Ziel hat er damit erfüllt. Das 41. Gold ist aber noch drin – mit der Staffel. Dahinter landet Christoph Meier aus Liechtenstein, Joao Soares Carneiro holt Bronze für Luxemburg.

Lou Jominet holt über 400 Meter Lagen Silber für das Großherzogtum. Sie absolviert alle vier Schwimmstile in 5:17,38 Minuten. Die Monegassin Claudia Verdino siegt (5:15.62).

• Nochmal Gold für Julien Henx: Er gewinnt die 50 Meter Schmetterling in 24,30 Sekunden und verweist den Malteser Andrew Chetcuti (24,61) und Bernat Lomero aus Andorra (25,27) auf die Plätze.

• Über die 50 Meter Rücken holt Sarah Rolko Silber. Am schnellsten war Eyglo Gustafsdottir am Anschlag. Dritte wird Monica Ramirez aus Andorra.

Raphael Stacchiotti muss sich für seine siebte Goldmedaille ganz schön lang machen: Denn auch bei den 50 Meter Rücken der Herren gibt es zweimal Gold. Stacchiotti und der Isländer Kolbinn Hrafnkelsson kommen gleichzeitig ins Ziel – nach exakt 26,33 Sekunden. Bronze geht ebenfalls nach Island: Kristinn Thorarinsson steigt aufs Podium. Nun fehlt dem Luxemburger nur noch ein Gold, um die 40 Goldenen voll zu machen.

• Die Athleten aus Luxemburg machen das Becken in der montenegrinischen Hauptstadt zu ihrer Festung. Den Anfang macht Julien Henx. Er gewinnt die 50 Meter Freistil in 23,14 Sekunden – zusammen mit dem zeitgleichen Zyprer Omiros Zagkas, der ebenfalls Gold holt. Bronze geht an Dado Jasminuson aus Island.

Leichtathletik:

Der Stabhochspringer Joe Seil holt Silber mit einer Höhe von 4,90 Meter. Nikandros Stylianou aus Zypern springt einen halben Meter höher und gewinnt den Wettbewerb klar. Platz drei für Darko Pesic aus Montenegro (4,40 Meter)

• Im 400-Meter-Lauf gewinnt Fanny Arendt die Bronzemedaille. Über Platz eins darf sich Thordis Steinsdottir (Island) freuen. Silber geht an Jessica Ratti aus Monaco.

• Luxemburg setzt sich auch auf den 1500 Meter der Herren durch. Charel Grethen freut sich über Gold. Jordan Gusman aus Malta ist Zweiter (3:49,94), Pol Betriu aus Andorra Dritter (3:57,96).

• Gestern Silber, heute Gold: Vera Hoffmann ist über die 1500 Meter die Schnellste. Sie benötigt 4:21,51 für die Distanz. Anita Hinriksdottir aus Island (4:22,34) gewinnt Silber, die Andoranerin Dayane Huerta Bronze (4:29,45)

• Die Isländerin Tiana Whitworth gewinnt den 200-Meter-Lauf vor Anaïs Bauer aus Luxemburg. Sie gewinnt die Silbermedaille. Platz drei sichert sich Gudbjörg Bjarnadottir.

Stéphanie Krumlovsky sichert sich einen Platz auf dem Treppchen. Die Kugelstoßerin aus Luxemburg kommt auf 13,93 Meter und gewinnt Silber. Den Sieg holt sich Kristina Rakocevic aus Montenegro, Platz drei geht an Styliana Kyriakidou aus Zypern.

Judo:

• Die Herrenmannschaft aus dem Großherzogtum schafft im Team Platz drei. Tom Schmit, Claudio Nunes Dos Santos und Denis Barboni gewinnen im kleinen Finale mit 2:1 gegen Island.

Boule & Pétanque:

• Die Herren lassen sich nicht lumpen und holen Gold und Bronze in der Einzelkonkurrenz: Claudio Contardi schlug den Andoraner Philippe Santmannand im großen Finale mit 13:8, Massimo Santioni setzte sich im Spiel um Platz drei gegen Bruno Santmann Gabarronand, ebenfalls Andorra, mit 13:7 durch.

• Die 16. Goldmedaille für Luxemburg holt Nathalie Demange in der Einzelkonkurrenz im Pétanque (Einzel). Im Finale schlug sie ihre Landsfrau Indira Ongara (13:9), die folglich die Silbermedaille gewinnt. Über Bronze darf sich Laurence Crovetto Viale (Monaco) freuen.

• Im Boules Lyonnais schnappt sich Gary Barone Bronze.

Schießen:

• Das erste Edelmetall am Donnerstag, dem ersten sonnigen Tag der Spiele: Bei den Schützen (10 Meter Luftpistole) spring für Luxemburg eine Bronzemedaille heraus. Jean-Marie Cirelli sichert sich Platz drei. Der Favorit, Asgeir Sigurgeirsson aus Island, setzt sich durch und holt Gold. Zweiter wird Boris Jeremenko aus Monaco.

29. Mai - Zweiter Wettkampftag

Weitere Medaillen werden am Mittwoch nicht mehr vergeben. Für Team Luxemburg war auch der zweite Wettkampftag äußerst erfolgreich. Die Bilanz: Es gab zehn Mal Gold, acht Mal Silber und zwei mal Bronze. Im Medaillenspiegel hat das Großherzogtum seinen Vorsprung ausgebaut. Auf Platz zwei folgen die Zyper mit sieben Goldmedaillen.

Tischtennis:

Danielle Konsbruck, Tessy Gonderinger und Eglé Tamasauskaite haben den Team-Wettbewerb im Tischtennis gewonnen. Die Luxemburgerinnen setzten sich im Finale mit 3:0 gegen San Marino durch.

• Die Herren konnten im Finale des Team-Wettbewerbs der Mannschaft aus Zypern nicht das Wasserreichen. Eric Glod, Gilles Michely und Traian Ciociu verloren klar mit 0:3 – und holen Silber.

Leichtathletik:

• Der Weitspringer François Grailet gewinnt die Silbermedaille mit 7,37 Meter. Christos Pantelides aus Zypern setzt sich mit 7,38 Meter durch. Platz drei geht an Darko Pesic aus dem Gastgeberland (7,15 Meter).

Anaïs Bauer schafft im 100-Meter-Finale Platz drei. Sie muss sich den beiden Isländerinnen Gudbörg Bjarnadottir (Gold) und Tiana Whitworth geschlagen geben.

• Luxemburg gewinnt im Stabhochsprung der Damen Silber durch Lara Buekens und Bronze durch Silvia Amabilino. Maria Arestoteleus aus Zypern gewinnt. Alle drei Athletinnen hatten die 3,60 Meter übersprungen, sodass die Fehlversuche letztendlich den Ausschlag gaben.

• Das dritte Leichtathletik-Gold für das Großherzogtum kommt von Noémie Pleiming. Die Speerwerferin siegte mit einer Weite von 51,25 Meter. Island belegt Rang zwei. Maria Gunnlaugsdottir brachte es auf 46,72 Meter. Ana Boskovic aus Montenegro holt Bronze (42,10 Meter).

• Die Luxemburgerinnen dominieren den 800-Meter-Lauf: Charline Mathias behält in einem taktischen Rennen die Oberhand. Sie überquert die Ziellinie in 2:07, 78 Minuten. Ihre Teamkollegin Vera Hoffmann wird Zweite (2:09,06). Die Malteserin Paula Grech holt den dritten Platz (2:09,85).

• Der Kugelstoßer Bob Bertemes wird seinem Favoritenstatus gerecht und gewinnt in seiner Disziplin. Es ist das achte Gold für Luxemburg insgesamt. Bertemes schleudert die Kugel auf 20,57 Meter. Silber geht an Thomas Durovic aus Montenegro (19,40 Meter), Bronze an den Isländer Gudni Gudnason (17,83 Meter).

Schwimmen:

• Die Herren ziehen nach! Remi Fabiani, Jacques Schmitz, Pit Brandenburger und Raphael Stacchiotti (mittlerweile sein sechstes Gold) siegen ebenfalls in der 200-Meter-Staffel. Dahinter landen Malta auf Platz zwei und Island auf Platz drei.

• Die 4x200-Meter-Freistil-Staffel der Damen sichert dem Großherzogtum eine weitere Goldmedaille. Monique Olivier, Jacqueline Banky, Emma Peters und Lou Jominet distanzieren ihre Konkurrenz. Die Schwimmerinnen aus Monaco und Malta folgen auf den Plätzen.

• Wer sonst als Raphael Stacchiotti? Sein fünftes Gold holt er über 100 Meter Schmetterling (55,07 Sekunden). Sein Spezi Julien Henx (55.35) wird knapp dahinter Zweiter. Ebenfalls auf das Podium darf Mikail Umnov aus Malta (56,07).

• Die Luxemburger Schwimmer räumen hier auch am zweiten Tag gewaltig ab. Jetzt schlägt Lena Peters über 100 Meter Schmetterling zu. Sie holt Silber. Einzig die starke Julia Hassler (Liechtenstein) ist schneller. Bronze geht nach Monaco. Cassandra Petit heißt die Drittplatzierte.

• Auch über die 400 Meter Freistil gelingt Pit Brandenburger das Kunststück, Gold zu holen und gleichzeitig den luxemburgischen Landesrekord zu brechen. Er schlägt bei 3:56, 17 Minuten an und verbessert seine eigene Bestmarke um drei Zehntel. Bereits am Dienstag schaffte er dies über die 1500-Meter-Distanz. Zweiter wird Adib Khalil aus Monaco (4:05, 96). Bronze geht ebenfalls nach Luxemburg: Jacques Schmitz wird Dritter (4:06, 29).

• Zweites Edelmetall für Monique Olivier. Sie holt Silber über 400 Freistil hinter Julia Hassler aus Liechtenstein. Platz drei sichert sich die Monegassin Lisa Pou.

Raphael Stacchiotti macht da weiter, wo er am Dienstag aufgehört hat und holt sich die nächste Goldmedaille. Seine vierte in Montenegro. Diesmal über 100 Meter Rücken. Filippos Iakovadis aus Zypern holt Silber, Kristinn Borarinsson aus Island komplettiert das Podium.

• Bei den 100 Meter Rücken der Damen holt Sarah Rolko Platz zwei. Schneller war die Isländerin Eyglo Gustafsdottir. Bronze geht an Monica Ramirez aus Andorra.

Pétanque:

Die Luxemburger Herren gewinnen Gold im Teamwettbewerb. Claudio Contardi und Massimo Santioni setzen sich in allen Partien durch. Zunächst schlagen sie Montenegro mit 13:8, dann Monaco mit 13:8 und im dritten und letzten Spiel das Team aus Andorra mit 9:8. Silber geht an Andorra, Bronze an Monaco.

28. Mai - Erster Wettkampftag

Luxemburg führt den Medaillenspiegel nach Tag eins an. Die Ausbeute: Fünfmal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze. Dahinter lauern die Teams aus Monaco und Liechtenstein, die ebenfalls fünf erste Plätze erreichten.

Luxembourg – Let's make it happen

#teamletzebuerg #zesummeneenzielGepostet von Comité Olympique et Sportif Luxembourgeois am Mittwoch, 29. Mai 2019

Schwimmen:

• Die luxemburgische 4x100-Meter-Staffel (Herren) gewinnt erwartungsgemäß die Goldmedaille. Raphael Stacchiotti, Julien Henx, Pit Brandenburger und Bob Sauer verweisen Malta und Island auf die Plätze.

• Zweites Gold für Raphael Stacchiotti über 200 Meter Lagen. Er schlägt in 2:03,11 Minuten vor Christoph Meier aus Liechtenstein (2:04,31) und dem Zyprer Thomas Tsiopanis (2:06,79) an.

• Das dritte Gold für Luxemburg holt Pit Brandenburger über die 1500 Meter Freistil. Er benötigte bis zum Anschlag 15:47.49 Minuten (neuer luxemburgischer Landesrekord) und ließ seinen Gegnern mit der starken Zeit keine Chance.

• Zweimal Silber für das Großherzogtum: Joao Soares Carneiro (200 Meter Schmetterling) und Sarah Rolko (200 Meter Rücken) erreichen einen Platz auf dem Podium.

• Über die 200 Meter Rücken gibt es Gold und Silber für Luxemburg: Raphael Stacchiotti holt in 2:05,03 Minuten den Sieg, vor Remi Fabiani (2:06,71). Romain Vanmoen aus Monaco gewint Bronze.

Monique Olivier (2:18,30) und Lena Peters (2:21,76) gewinnen über 200 Meter Schmetterling Silber und Bronze.

• Da ist das erste Gold für Luxemburg: Julien Henx gewinnt die 100 Meter Freistil in 51,05 Sekunden. Bronze geht ebenfalls ins Großherzogtum: Pit Brandenburger schaffte in 51,15 Sekunden den Sprung aufs Podium. Silber geht an Harry Stacey aus Malta.

Judo:

Kim Eiden (bis 52 Kilogramm) und Claudio Nunes Dos Santos (bis 73 Kilogramm) holen jeweils Silber.

Denis Barboni (bis 90 Kilogramm) und Tom Schmit (bis 66 Kilogramm) gewinnen über den Hoffnungslauf (Repechage) Bronze.

• Luxemburgs erste Medaille der diesjährigen Kleinstaatenspiele tütet Monique Kedinger ein. Sie holt schon vor den Finalkämpfen Bronze, da ihre Gewichtsklasse (bis 70 Kilogramm) in einem Rundenturnier (jeder gegen jeden) ausgetragen wurde.

(L'essentiel)

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