«Fuck em!» – Alley beschimpft Scientology-Aussteigerin

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«Fuck em!»Alley beschimpft Scientology-Aussteigerin

Wer zu Scientology will, wird mit offenen Armen empfangen – wer aussteigt, bekommt einen Arschtritt. Zum Beispiel von Kirstie Alley.

Anfang Juli 2013 hat «King of Queens»-Star Leah Remini ihren Ausstieg aus Scientology bekannt gegeben. Wie ein enger Bekannter der «New York Post» erzählt hat, kann sich die Schauspielerin nicht mehr mit der Politik und den Regeln von Scientology identifizieren.

Unter anderem beklagte sich die 43-Jährige darüber, jahrelang verhört worden zu sein. Zudem konnte Remini gewisse Praktiken nicht unterstützen – die Unterdrückung gewisser Mitglieder oder das Verbot, mit ausgetretenen Familienmitgliedern in Kontakt zu bleiben. Dabei galt die Amerikanerin als besonders eifrige Anhängerin.

Eifrige Missionarinnen

Doch so einfach entkommt man den Fängen von Scientology nicht – zumindest nicht, was die Schelte der Mitglieder angeht. Denn nun schießt Kirstie Alley (62) gegen Remini. Via Twitter posaunte die Schauspielerin: «Wenn ich mich mit bösartigem Geschwätz konfrontiert sehe, nehme ich mir einen Moment Zeit, um den Verlust des Menschen, den ich für meinen Freund hielt, zu erleben... Dann sag ich mir: Fick Sie!»

Obwohl in puncto Scientology und Stars immer die Rede von männlichen Anhängern ist, spielen Frauen eine tragende Rolle in der Organisation. Viele Promi-Männer wie Tom Cruise wurden vom vermeintlich schwachen Geschlecht angeworben – es war Mimi Rogers, die ihn in die Glaubensgemeinschaft eingeführt hat. Bei John Travolta lief es ähnlich. Eine bis heute nicht namentlich genannte Schauspielerin machte den Amerikaner 1975 mit Scientology vertraut.

Welche Promi-Damen der umstrittenen Glaubensgemeinschaft huldigen, sehen Sie in der Bildstrecke.

(L'essentiel Online/cat)

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