Modellprojekt – Alt und Jung zieht in Esch unter ein Dach

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ModellprojektAlt und Jung zieht in Esch unter ein Dach

ESCH/ALZETTE - Im März ist es soweit: Dann werden die ersten Mehrgenerationen-WGs in Esch eröffnet. Hier wohnen Alte und Junge gemeinsam und ergänzen sich.

Verschiedene Generationen können sich bei unterschiedlichen Aufgaben und im Alltag gut ergänzen.

Verschiedene Generationen können sich bei unterschiedlichen Aufgaben und im Alltag gut ergänzen.

DPA

Der Verein «Cohabit’âge» ist im Großherzogtum zuständig für die Entwicklung von Mehrgenerationenhäusern. 20 Paare will er bis zum Ende des Jahres bilden. Derzeit haben sechs Jugendliche ihr Interesse bekundet, ein Senior hat einen Vorschlag für eine Unterkunft gemacht. Die Bewerbungen können offiziell eigentlich erst ab Anfang März eingereicht werden, wenn die Webseite des Vereins online geschaltet wird.

Das Ziel ist es, Jung und Alt in einer Art Wohngemeinschaft unter einem Dach zusammenzubringen. Die «Jungen» dürfen dabei nicht älter als 40 sein, die «Alten» nicht jünger als 50. Für das Wohnen an sich gibt es unterschiedliche Modelle. Alle haben gemeinsam, dass sie vertraglich geregelt und von «Cohabit’âge» geregelt werden.

«Alte» sind gefragt

Die dringendste Aufgabe des Vereins ist nun, ältere Menschen zu finden, die dazu bereit sind, ihr Heim zu teilen. «Dazu müssen wir Feldarbeit leisten und erklären, dass wir versuchen, ein soziales Problem zu lösen», sagt Moussa Seck, der für den Bereich zuständig ist.
Cohabit’âge hat auch eine Vereinbarung mit dem Pflegedienst «Help» getroffen und will auf Sozialarbeiter und Gemeinden zugehen, die ihrerseits die Idee bei Seniorentreffen vorstellen sollen.

Für 2015 werden die Aktivitäten des Vereins im Süden des Landes um Esch/Alzette konzentriert. So soll herausgefunden werden, welche Entwicklung auch im Rest des Landes zu erwarten ist.

(Pierre Théobald/L'essentiel)

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