Tod von Schülerin – Am «Lycée du Nord» fließen Tränen der Trauer

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Tod von SchülerinAm «Lycée du Nord» fließen Tränen der Trauer

WILTZ – Der tragische Unfalltod einer 19-Jährigen versetzt Schüler wie Lehrer am Lyzeum in Wiltz in Schockzustand. Wie geht die Schule mit dem Verlust von Christelle Plier um?

Im Innenbereich des Lyzeums ist ein Gedenkort für Christelle entstanden.

Im Innenbereich des Lyzeums ist ein Gedenkort für Christelle entstanden.

Die Gesichter der Jungen und Mädchen sind gefasst, einige haben Tränen in den Augen: Das Lyzeum in Wiltz trägt seit dem tragischen Unfalltod der 19-jährigen Schülerin Christelle Plier Trauer. Die 19-Jährige war infolge eines Verkehrsunfalls auf der N12 unweit ihres Heimatorts ums Leben gekommen. «Sie war ein goldiges Mädchen, die andere Menschen sehr mochte. Sie liebte ihre Ausbildung am Lyzeum und tat alles dafür», erzählen Klassenkameraden.

Pierre Stockreiser, der Direktor des «Lycée du Nord», zeigt sich über den Tod der 19-jährigen angehenden Pflegeassistentin sehr betroffen. «Es ist eine Tragödie für die gesamte Schulgemeinschaft. Sie war wirklich eine sehr nette Person», sagt er zu L'essentiel. Bereits am Dienstagmorgen, der Unfall hatte sich erst am Vorabend ereignet, kam der Psychologische Dienst (GSP) der Rettungsdienstverwaltung in die Klasse von Christelle. «Wir waren dort, um den Schülern dabei zu helfen, aus dem Schockzustand herauszukommen», sagt Isabella Decker, Pressesprecherin der GSP. Seitdem haben Betreuer der Schule übernommen, um Schülern und Lehrern – sofern diese es wünschen – pädagogisch und psychologisch zu unterstützen.

In der Schule selbst wurde ein Gedenkort für Christelle eingerichtet. Auf einem Tisch brennt eine Kerze, jemand hat als Erinnerung an die verstorbene Schülerin ein Lippenstift-Set mitgebracht, das Küsschen symbolisiert. In einem Trauerbuch finden sich bewegende Abschiedsnachrichten für Christelle. Die Schüler ihrer Klasse und Freunde haben außerdem Geld gesammelt, um einen Blumenkranz für die Beerdigung zu kaufen.

(Gaël Padiou und Pierre François/L'essentiel)

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