Anti-Folter-Kampagne – Amnesty entschuldigt sich bei Iggy Pop
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Anti-Folter-KampagneAmnesty entschuldigt sich bei Iggy Pop

Bei allem Verständnis für den guten Zweck, das ging sogar Punk-Veteran Iggy Pop zu weit: Er bremst die virale Anti-Folter-Kampagne von Amnesty International.

«Justin Bieber ist die Zukunft des Rock'n'Roll» - mit diesem Zitat hat eine zerbeulte Visage von Iggy Pop Werbung für Amnesty International gemacht. Die Botschaft der Kampagne: Unter Folter kann jeder mensch zu jeder Aussage gebracht werden. Auch der Dalai Lama und Karl Lagerfeld wurden mit geschundenen Gesichter gezeigt (L'essentiel berichtete).

Iggy Pop wurde der Wirbel um die Kampagne aber zu viel. Er ließ durch seinen Juristen verlauten, das Justin-Bieber-Zitat repräsentiere nicht seine persönliche Haltung. Amnesty

International hat sich inzwischen öffentlich auf der eigenen Website und via Twitter entschuldigt, dass ohne Einwilligung des Künstlers dessen Bild verfremdet und mit einer möglicherweise irreführenden Aussage versehen wurde.

Die Kampagne lief lediglich in Belgien, wurde durch das Internet aber weltweit verbreitet.

(L'essentiel)

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