Brasilien: Anästhesist vergewaltigt betäubte Patientin während Kaiserschnitt

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BrasilienAnästhesist vergewaltigt betäubte Patientin während Kaiserschnitt

Der Anästhesist aus Brasilien soll eine sedierte Patientin vergewaltigt haben, während sie einen Kaiserschnitt hatte. Wegen fünf weiteren Übergriffen wird ermittelt.

Das Opfer stand unter Narkose und konnte sich nicht wehren. Ein heimlich gefilmtes Video brachte die ekelhafte Wahrheit ans Licht.

Das Opfer stand unter Narkose und konnte sich nicht wehren. Ein heimlich gefilmtes Video brachte die ekelhafte Wahrheit ans Licht.

Pixabay

Ein Anästhesist wurde am Montag in Brasilien verhaftet, nachdem ihm vorgeworfen wurde, eine schwangere Patientin während eines Kaiserschnitts im Frauenkrankenhaus Heloneida Studart in Rio de Janeiro sexuell missbraucht zu haben. Die Behörden identifizierten den Arzt als Giovanni Quintella Bezerra. Mitgliedern des medizinischen Teams gelang es, den Anästhesisten nach monatelangem verdächtigem Verhalten zu filmen.

Ehemann durfte nicht bei OP dabei sein

Ein Video zeigt, wie der Angeklagte offenbar seinen Reißverschluss öffnet und seinen Penis in den Mund der Patientin einführt, die er Minuten zuvor für den Kaiserschnitt betäubt hatte. Und das, während die Ärzte die Frau operieren. Wenn der Anästhesist fertig war, wischte er den Mund der Frau mit einem Taschentuch ab, um die Spuren des Verbrechens zu verwischen. Laut Zeugenaussagen vor den Behörden bestand der Angeklagte auch darauf, dass der Vorhang, der den Oberkörper trennte, während des Kaiserschnitts immer höher gezogen wurde, so dass das Ärzteteam das Gesicht der Patientin nicht sehen konnten. Laut der lokalen Nachrichtenagentur Globo habe Bezerra dem Ehemann des Opfers befohlen, während der Geburt seines Sohnes den Operationssaal zu verlassen.

Es drohen 8 bis 15 Jahre Gefängnis

Die Polizei erklärte, dass Quintella Bezerra wegen Vergewaltigung in einem Zustand der Wehrlosigkeit angeklagt wurde. Ihm drohen zwischen 8 und 15 Jahren Gefängnis. Quintella Bezerra ist Facharzt für Anästhesiologie und hat sechs Monate lang in mehreren Krankenhäusern in Rio gearbeitet, erklärte das Gesundheitssekretariat.

Der Anästhesist ist in Bangu eingesperrt – Brasiliens größtem Gefängniskomplex westlich von Rio, in dem einige der gefährlichsten Häftlinge des Landes untergebracht sind und der für seine Gewalttätigkeit bekannt ist.

(L'essentiel/red)

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