Italiens Ex-Weltmeister – Andrea Pirlo hängt die Fußballschuhe an den Nagel

Publiziert

Italiens Ex-WeltmeisterAndrea Pirlo hängt die Fußballschuhe an den Nagel

«Der Moment ist gekommen»: Der italienische Ex-Weltmeister, mittlerweile 38 Jahre alt, beendet im Winter seine glanzvolle Karriere als Profi.

Andrea Pirlo of Juventus FC is seen during the final team training at the Olympiastadion in Berlin, Germany, 05 June 2015. Juventus FC will face FC Barcelona in the 2015 UEFA Champions League final soccer match at the Olympic Stadium in Berlin, Germany on 06 June 2015. Photo: Ina Fassbender/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Andrea Pirlo of Juventus FC is seen during the final team training at the Olympiastadion in Berlin, Germany, 05 June 2015. Juventus FC will face FC Barcelona in the 2015 UEFA Champions League final soccer match at the Olympic Stadium in Berlin, Germany on 06 June 2015. Photo: Ina Fassbender/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

DPA/ina Fassbender

Der frühere italienische Fußball-Nationalspieler Andrea Pirlo will im kommenden Winter seine Karriere beenden. «Man merkt, dass der Moment gekommen ist. Jeden Tag hast du physische Probleme, du kannst nicht mehr so trainieren, wie du willst, weil du ständig Beschwerden hast», sagte der 38-Jährige der Gazzetta dello Sport am Sonntag. «In meinem Alter ist es irgendwann genug. Du kannst nicht weiterspielen, bis du 50 bist. Ich werde etwas anderes machen.»

Der Weltmeister von 2006 war im Sommer 2015 von Juventus Turin zum New York City FC in die USA gewechselt. Der Luxemburger Internationale Maxime Chanot ist dort sein Teamkollege. Pirlos Vertrag dort läuft im Dezember aus. «Ich werde im Dezember nach Italien zurückkommen. Ich habe einige Ideen, aber ich werde mir Zeit lassen, um zu entscheiden», sagte der 116-malige Nationalspieler zu seinen Plänen für die Zukunft. «Ich werde Zeit mit der Familie verbringen und Golf und Tennis spielen, um fit zu bleiben», kündigte er an.

Das vorzeitige Aus von Carlo Ancelotti beim FC Bayern habe ihn überrascht, erklärte Pirlo, der Ancelotti aus der gemeinsamen Zeit beim AC Mailand kennt. «Vor allem weil es so aussah, dass die Spieler seinen Kopf wollten, obwohl er immer ein Meister der Stimmung in der Kabine war», urteilte der Offensivspieler. «Merkwürdig. Mir scheint es so, als ob mehr dahinter stecken würde.»

(L'essentiel/dpa/jt)

Deine Meinung