Wiedergutmachung – Apple bezahlt iPhone-Nutzern je 25 Dollar
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WiedergutmachungApple bezahlt iPhone-Nutzern je 25 Dollar

Apple hat zugegeben, alte iPhone-Modelle absichtlich zu verlangsamen. Nun muss der Konzern auch in den USA den Nutzern älterer Modelle Schadenersatz zahlen.

Der Rechtsstreit um gedrosselte iPhones scheint sich langsam einem Ende zuzuneigen. Apple ist gewillt, bis zu 500 Mio. Dollar (umgerechnet 450 Millionen Euro) zu bezahlen. Gerichtsdokumente zeigen, dass diesem Entscheid nur noch ein Richter in Kalifornien zustimmen muss. Grund für diese Maßnahme ist, dass Apple 2017 zugab, ältere iPhone-Modelle mittels Software-Updates absichtlich zu verlangsamen.

Der Tech-Konzern behauptete damals, dass dies verhindern solle, dass sich ältere Geräte aufgrund ihrer schwächeren Batterien einfach abschalten. Der Vorwurf lautete allerdings, dass Apple so Kunden zum Kauf eines neuen iPhones verleiten wolle.

iPhone-Besitzer erhalten Geld

In der Folge musste Apple ein neues Software-Update liefern und neue Akkus günstiger anbieten. In Frankreich erklärte sich das Unternehmen laut Behörden vor kurzem bereit, 25 Mio. Euro zu bezahlen. Auch in Italien wurde Apple bereits im Herbst 2018 mit einer Strafe von zehn Millionen Euro belegt.

Nun sollen Besitzer eines iPhones 7 oder eines älteren Modells in den USA jeweils rund 25 Dollar (23 Euro) pro Gerät erhalten. Die Summe kann sich aber noch ändern, je nachdem, wie viele Kunden tatsächlich eine Entschädigung verlangen werden.

(L'essentiel/doz/sda)

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