China – Apple blitzt ab – Taschen dürfen iPhone heißen

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ChinaApple blitzt ab – Taschen dürfen iPhone heißen

In China gehört der Name iPhone nicht mehr nur Apple – das Unternehmen hat einen Markenstreit gegen einen Taschenhersteller verloren.

Nach den erstmals gesunkenen Absatzzahlen beim iPhone kassierte Apple nun auch noch eine juristische Niederlage: Ein chinesisches Gericht sprach dem kalifornischen Unternehmen das Exklusivrecht am Namen iPhone in der Volksrepublik ab. Zur Freude eines Herstellers von Ledertaschen, der seine Handtaschen, Portemonnaies sowie Handy- und Passhüllen schon seit 2007 in China unter demselbem Namen verkauft, wie die Website Qz.com berichtet.

Bereits 2012 reichte Apple deshalb Klage ein, verlor den Prozess jetzt aber auch in zweiter Instanz. Zwar ließ Apple den Namen bereits 2002 für Soft- und Hardware in China schützen, das iPhone wird jedoch erst ab 2009 auf dem chinesischen Markt verkauft. Zwei Jahre nach der Lancierung des gleichnamigen Taschenbrands also. Apple könne deshalb nicht beweisen, dass das iPhone auf dem chinesischen Markt damals schon bekannter als der Taschenhersteller gewesen wäre, so die Erklärung des Gerichts.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Markenstreit in China für Apple nicht wie gewünscht verläuft. 2012 endete ein solcher in einem finanziellen Vergleich. Apple zahlte damals 60 Millionen Dollar, um einen Disput um die Marke iPad zu beenden.

(L'essentiel/lia)

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