iPhone 5S – Apple wirft das Fließband an

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iPhone 5SApple wirft das Fließband an

In China soll bis Ende Juli das erste iPhone 5S vom Fließband laufen. Und Apple hat ein zweites Eisen im Feuer: ein Mittelklasse-Smartphone in knallbunten Farben.

Das iPhone 5S dürfte sich äußerlich kaum vom Vorgänger unterscheiden. Dafür plant Apple anscheinend zusätzlich bunte, billigere iPhone-Versionen. (Bild: Apple)

Das iPhone 5S dürfte sich äußerlich kaum vom Vorgänger unterscheiden. Dafür plant Apple anscheinend zusätzlich bunte, billigere iPhone-Versionen. (Bild: Apple)

Noch diesen Monat soll die Produktion des nächsten iPhone in den chinesischen Fabriken anlaufen. In den Läden wird das neue Apple-Smartphone nicht vor September erwartet. Dies berichtet der gewöhnlich gut informierte Tech-Blog All Things D des «Wall Street Journals».

Noch vor dem iPhone 5S sei die Produktion eines Budget-iPhone aus Plastik angelaufen, das 300 bis 400 US-Dollar kosten soll. Der Preis lässt darauf schließen, dass auch die billigere iPhone-Version preislich nicht mit den Einsteiger-Smartphones der Konkurrenz mithalten kann. Budget-Smartphones für Schwellenländer sind bereits für unter 100 Dollar verfügbar.

Analysten schätzen Apples geplante Produktionsmenge auf 25 bis 30 Millionen Stück, die sich etwa gleichmäßig auf das iPhone 5S und das Mittelklasse-iPhone verteilen sollen. Insbesondere im mittleren Preisbereich sehen die Analysten großes Potenzial für künftige Apple-Smartphones. Apple soll für das preisgünstigere iPhone verschiedene Farben getestet haben, ähnlich wie beispielsweise Nokia bei seinen neuen Lumia-Smartphones. Noch ist die Existenz des Billig-iPhones aber nicht bestätigt.

iPhone 5S im alten Gewand

Das neue iPhone dürfte sich in Form und Größe nur unwesentlich vom bisherigen iPhone 5 unterscheiden. Dies wäre das übliche Vorgehen des IT-Giganten aus Kalifornien: Schon beim iPhone 4S blieb das Design gegenüber dem Vorgänger unverändert. Aus Hardwaresicht darf man vom neuen iPhone nicht allzu viel erwarten. Apple konzentriert sich beim 5S auf die Software und lanciert mit iOS 7 ein runderneuertes Betriebssystem. Zu den neuen Funktionen soll unter anderem eine Slowmotion-Kamera zählen, wie sie Besitzer eines HTC One bereits kennen.

Ins Reich der Spekulation gehören Berichte über einen eingebauten Fingerabdruck-Sensor, der das Entsperren des Smartphones vereinfachen soll. Neben dem Entsperren könnte der Fingerabdruck auch in den Apps zum Einsatz kommen und diverse Passworteingaben ersetzen. Sollte das iPhone 5S wirklich mit einem Fingerabdruck-Scanner ausgestattet sein, könnten allenfalls auch Drittanbieter mit Apps für Finanzdienstleistungen auf die zusätzliche Sicherheitsfunktion zugreifen können – etwa Banken oder Paypal.

Der taiwanische Branchendienst Digitimes will gar wissen, dass Probleme bei der Herstellung des Fingerprint-Sensors zu Verzögerungen bei der Massenproduktion des neusten iPhone führen. Zum Marktstart könnten daher weniger Geräte verfügbar sein, als von Apple geplant.

(L'essentiel Online/owi)

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