Wirtschaft in Luxemburg – Arbeiter warten nach Insolvenz auf Bezahlung

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Wirtschaft in LuxemburgArbeiter warten nach Insolvenz auf Bezahlung

ESCH/ALZETTE – In Erwartung einer Entschädigung wurden Mitarbeiter des gerade in Konkurs gegangenen Bauunternehmens B2TP Lux an diesem Mittwoch vom OGBL empfangen.

Die verschiedenen Verfahren wurden den Mitarbeitern vom OGBL-Zentralsekretär für Bauwesen, Hernani Gomes, erläutert.

Die verschiedenen Verfahren wurden den Mitarbeitern vom OGBL-Zentralsekretär für Bauwesen, Hernani Gomes, erläutert.

Nach dem Konkurs vom vergangenen Donnerstag begann das Insolvenzverfahren für die B2TP Lux-Belegschaft. Die Mitarbeiter des in Bartringen ansässigen Bauunternehmens wurden am Mittwochnachmittag von der Gewerkschaft OGBL empfangen. Die verschiedenen Verfahren wurden ihnen von Hernani Gomes, dem Zentralsekretär des OGBL für das Baugewerbe erläutert.

«Der Ärger begann im Oktober», erinnert sich ein Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte. Die Löhne für Oktober, November und Dezember wurden verspätet gezahlt, während die Jahresendprämie und die Löhne für Januar und Februar überhaupt nicht gezahlt wurden. «Wir wurden erst auf die finanziellen Probleme von B2TP Lux aufmerksam, als die Löhne gar nicht mehr kamen», erklärt Roberto Mendosa, einer der Arbeiter.

OGBL rät, «etwa eine Woche zu warten»

Das im Jahr 2011 gegründete Unternehmen beschäftigte zum Zeitpunkt der Insolvenz 18 Mitarbeiter. Ein vom Chef vorgeschlagener Plan, die Mitarbeiter in ein anderes seiner Unternehmen wechseln zu lassen, konnte nicht umgesetzt werden. Die Mitarbeiter scheinen sich dennoch keine Sorgen um ihre Zukunft zu machen. «Ich habe bereits zwei Angebote», berichtet einer, «Ich habe B2TP schon nach ein paar unbezahlten Löhnen verlassen, weil ich etwas anderes gefunden hatte», erklärt Daniel Cassama, der nur ein paar Monate beim Unternehmen war.

Das OGBL rät ihnen, «etwa eine Woche zu warten, bevor sie eine neue Stelle annehmen, denn in der Vergangenheit hat sich der Staat bereits geweigert, in dem Fall Entschädigungen zu zahlen», erklärt Hernani Gomez. Die Gesamtleistungen sind auf ca. 12.000 Euro begrenzt, einschließlich Gehaltsrückständen und Boni.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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