Vorschlag aus Lothringen – Arbeitgeber sollen Busse für Grenzgänger zahlen
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Vorschlag aus LothringenArbeitgeber sollen Busse für Grenzgänger zahlen

THIONVILLE – Der Luxemburger Staat und private Firmen könnten sich an der Beförderung von Frankreich-Pendlern beteiligen.

Tausende Arbeitnehmer pendeln jeden Tag zwischen Frankreich und Luxemburg.

Tausende Arbeitnehmer pendeln jeden Tag zwischen Frankreich und Luxemburg.

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Luxemburg könnte sich an der Finanzierung neuer grenzüberschreitender Buslinien beteiligen, die die weggefallenen Frankreich-Linien 302, 303 und 323 ersetzen sollen. Das erklärte Philippe Slendzak, Präsident von Verkehrsverbunds Smitu in Thionville bei einer Podiumsdiskussion am Mittwoch.

Der Yutzer Bürgermeister (der dem Großherzogtum nicht immer freundlich gesinnt ist) erklärte, dass Luxemburg Parkplätze für Fahrgemeinschaften nicht mitfinanzieren wolle. Das Luxemburger Verkehrsministerium zeigte sich überrascht, als es von L’essentiel mit dieser Aussage konfrontiert wurde. «Ich bin zu dem Treffen nicht eingeladen worden», sagte Minister François Bausch.

Unter den anderen Finanzierungsmöglichkeiten, die bei der öffentlichen Veranstaltung diskutiert wurden, gab es auch die, dass die großen luxemburgischen Arbeitgeber sich an den Kosten beteiligen könnten. Mehrere französische Grenzgänger hätten ihre Chefs bereits um eine Kostenbeteiligung gebeten. Die hätten sich nicht abgeneigt gezeigt. «Es wird auf jeden Fall notwendig sein, dass die Luxemburger Unternehmen hier aktiv werden», erklärte die Bürgermeisterin von Thionville, Anne Grommerch.

(L'essentiel)

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