Stahlkonzern – ArcelorMittal bleibt unterm Strich weiter im Minus

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StahlkonzernArcelorMittal bleibt unterm Strich weiter im Minus

LUXEMBURG - Beim größten Arbeitgeber des Großherzogtums geht's langsam aufwärts: Der Stahlkonzern kann seien Verluste weiter senken.

Im Jahr 2013 machte ArcelorMittal ein Minus von 2,5 Milliarden Dollar.

Im Jahr 2013 machte ArcelorMittal ein Minus von 2,5 Milliarden Dollar.

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Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal hat 2014 von einer höheren Nachfrage und seinem Sparkurs profitiert. Damit konnten die Rückgänge in der eigenen Eisenerz-Produktion ausgeglichen werden. Konzernweit zog das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im vergangenen Jahr trotz eines schwachen vierten Quartals um fünf Prozent auf 7,24 Milliarden Dollar (6,3 Mrd Euro) an, wie der ThyssenKrupp-Konkurrent am Freitag in Luxemburg mitteilte. Der Umsatz stagnierte bei knapp über 79 Milliarden Dollar.

Unter dem Strich stand wegen hoher Abschreibungen, Zinsaufwendungen und Kosten für Geschäfte zur Absicherung von Währungsrisiken ein Verlust von 1,1 Milliarden Dollar. 2013 hatte das Unternehmen allerdings noch ein Minus von rund 2,5 Milliarden Dollar in den Büchern stehen. Im laufenden Jahr geht ArcelorMittal von einem um vier bis fünf Prozent steigenden Stahlabsatz aus. Im Minengeschäft, das der Konzern zur Absicherung der Rohstoffzufuhr betreibt, dürfte der Verfall für Eisenerzpreise weiter belasten.

(L'essentiel/dpa)

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