Sparplan – ArcelorMittal will erst einmal analysieren
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SparplanArcelorMittal will erst einmal analysieren

LUXEMBURG - Der Stahlkonzern hat bestätigt, dass in der Verwaltung gespart werden soll. Ale betroffenen Standorte, darunter auch Luxemburg, sollen analysiert werden.

Nach den Einsparungen in der Produktion - die auf große Proteste der Mitarbeiter stießen - scheint es nun die Verwaltung zu treffen.

Nach den Einsparungen in der Produktion - die auf große Proteste der Mitarbeiter stießen - scheint es nun die Verwaltung zu treffen.

AFP

ArcelorMittal wird seine Verwaltungsausgaben an jenen Standorten, die in Europa Flachstahl produzieren, genau unter die Lupe nehmen. Auch Luxemburg ist demnach davon betroffen.

Dies hat der Stahlkonzern am Mittwochabend nach einem Treffen mit dem europäischen Betriebsrat in Luxemburg bestätigt. Es sei entscheidend, die «Wettbewerbsfähigkeit auf allen Ebenen zu verbessern und zu garantieren».

Ob der Kostensenkungsplan mit dem Namen «Lean» Einsparungen in Höhe von 25 Prozent vorsieht - wie in belgischen Medien gemutmaßt - dazu gab es von ArcelorMittal keine Auskunft. Auch zu möglichen Stellenstreichungen schwieg der Konzern. OGBL-Gewerkschafter Jean-Claude Bernardini erklärte auf Nachfrage von «L'essentiel Online», das Unternehmen wolle die Kostensenkungen ab Ende 2014 vornehmen. Betroffen ist die Verwaltung und damit Abteilungen wie das Personalwesen, die Buchhaltung und der informatische Dienst. Im Wirtschaftsministerium geht man davon aus, dass die Restrukturierungen kaum Auswirkungen auf die Arbeitsplätze im Großherzogtum haben werden.

(ks/jv/L'essentiel Online)

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