Baldwin-Tragödie – Assistent wurde bereits 2019 wegen Waffe gefeuert
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Baldwin-TragödieAssistent wurde bereits 2019 wegen Waffe gefeuert

Ein Produzent des Films «Freedom’s Path» bestätigt, dass Alec Baldwins Regieassistent schon 2019 einmal entlassen wurde, als an einem Set «eine Waffe unerwartet abgefeuert wurde».

Der Regieassistent am Set des vom amerikanischen Hollywood-Schauspieler Alec Baldwin mitproduzierten Films «Rust» ist bei einem früheren Job wegen eines Zwischenfalls mit einer Waffe gefeuert worden. Im Jahr 2019 war an einem Filmset, an dem er arbeitete, eine Waffe losgegangen und hatte ein Mitglied der Filmcrew leicht verletzt, wie ein Produzent am Montag (Ortszeit) sagte. Zuerst berichtete der Fernsehsender «CNN».

Ein Produzent des Films «Freedom’s Path» bestätigte der Nachrichtenagentur «AP», dass der Regieassistent bei der Produktion 2019 entlassen wurde, «als eine Waffe unerwartet abgefeuert wurde» und ein Mitglied der Filmcrew leichte Verletzungen erlitt. Der Regieassistent sei «sofort vom Set entfernt» worden, schrieb der Produzent, der nicht namentlich genannt werden wollte.

Tragödie an Baldwins Filmset

Bei den Dreharbeiten zu seinem Western «Rust» hatte Baldwin eine Filmwaffe abgefeuert und dabei versehentlich eine Kamerafrau getötet. Die 42-jährige Halyna Hutchins wurde vom Set in New Mexico zum Universitätskrankenhaus von Santa Fe geflogen; wurde dort aber für tot erklärt. Der Regisseur des Films, Joel Souza, wurde bei dem Zwischenfall verletzt und ebenfalls in eine Klinik gebracht.

Gerichtsunterlagen zufolge hatte der Regieassistent die Waffe von einem Wagen vor dem für die Probe einer Filmszene genutzten Gebäude am Set genommen und sie Baldwin übergeben. In «Rust» geht es um einen 13-Jährigen, der für sich und seinen jüngeren Bruder sorgen muss, nachdem seine Eltern im Kansas der 1880er-Jahre ums Leben kommen, wie aus einem Eintrag in der Internet Movie Database hervorgeht. Baldwin spielt den Großvater des Jungen.

(L'essentiel/DPA/mur)

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