In Luxemburg – Auch der Zoll hat dem Virus den Kampf angesagt
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In LuxemburgAuch der Zoll hat dem Virus den Kampf angesagt

LUXEMBURG – Die Zollbeamten leisten im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen wichtigen Beitrag in unterschiedlichen Bereichen, nicht nur in den Impfzentren.

Finanzminister Pierre Gramegna hat die Arbeit der Zollverwaltung im Kampf gegen die Pandemie gelobt.

Finanzminister Pierre Gramegna hat die Arbeit der Zollverwaltung im Kampf gegen die Pandemie gelobt.

MFIN

Etwa vierzig Beamte der Zoll- und Verbrauchsteuerverwaltung (ADA) sind derzeit im Einsatz, um die Menschen in den Impfzentren zu empfangen und die Identität der Eingeladenen zu überprüfen. Der Finanzminister, dem die ADA untersteht, und ihr Direktor, Alain Bellot, trafen sich am Mittwoch mit den Beamten an der Corona-Front. Sie besuchten die Impfzentren Belval, Limpertsberg und das der Luxemburger Luftrettung.

Die ADA spielt auch eine wichtige Rolle bei der Logistik der mobilen Teams, die in Pflegeheimen, Altenheimen, Gefängnissen und anderen Einrichtungen. Darüber hinaus hat der Zoll tonnenweise Sanitärmaterial aus Ländern außerhalb der Europäischen Union erhalten. So wurden vom 1. März 2020 bis zum 24. April 2000 Tonnen Masken, Schutzhandschuhe, Desinfektionsmittel, Diagnosereagenzien für Luxemburg und seine Nachbarn verzollt. Der Wert der Importe lag bei etwa 300 Millionen Euro.

Zudem hilft die ADA der Polizei, Verstöße gegen Gesundheitsvorschriften aufzuspüren, insbesondere in öffentlichen Verkehrsmitteln. Minister Gramegna dankte der ADA für ihr «vorbildliches Engagement und ihren wesentlichen Beitrag zum Schutz der Gesundheit aller Bürger».

(jw/L'essentiel)

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