Ski-Rennen verlegt – Auch die Kitzbühel-Rennen fallen flach

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Ski-Rennen verlegtAuch die Kitzbühel-Rennen fallen flach

Das Slalom-Wochenende in Kitzbühel fällt dem Coronavirus zum Opfer. Beide Rennen sind abgesagt und werden verlegt.

Die geplanten Rennen werden ins österreichische Flachau verlegt.

Die geplanten Rennen werden ins österreichische Flachau verlegt.

Im österreichischen Bezirk Kitzbühel liegt in 17 Fällen der Verdacht auf die neue Corona-Mutation B.1.1.7 vor. Britische Skilehrer sollen die Variante, die deutlich ansteckender sein soll, vor Weihnachten eingeschleppt haben. Die Sequenzierung ist noch im Gange. Die österreichische Bundesregierung ruft alle Einwohner des Ortes zu PCR-Testungen auf.

Am kommenden Wochenende hätte Kitzbühel zum Slalom-Mekka und Nabel der Skisport-Welt werden wollen, gleich zwei Wettbewerbe am Ganslernhang waren geplant. Aufgrund der Corona-Sorgen in der unmittelbaren Umgebung geht man nun auf Nummer sicher, die Rennen sind abgesagt worden.

Bereits die Wettrennen am Lauberhorn in Wengen in der Schweiz waren abgesagt worden, ebenfalls wegen der aus Großbritannien stammenden Virus-Mutation. In Kitzbühel hätten nun eigentlich die Ersatz-Rennen, eine Abfahrt und ein Slalom stattfinden sollen. Daraus wird nun auch nichts.

Flachau als Ersatz

Der Präsident des österreichischen Skiverbandes, Peter Schröcksnadel, sagt: «Aufgrund des zu kurzen Vorlaufs ist diese Maßnahme die einzige Möglichkeit. Wir hätten uns natürlich sehr gefreut, diese zusätzlich von der FIS erhaltenen Slaloms in Kitzbühel – einem der renommiertesten Skiorte der Welt – durchzuführen, doch oberste Priorität hat immer die Gesundheit aller Beteiligten und natürlich die sichere Durchführung der Veranstaltungen. Nach unseren derzeitigen Informationen ist kein erhöhtes Risiko in der Region gegeben.»

«Es handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme», erklärt der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter.

Die FIS hat derweil schon einen Ausweichplan in der Schublade, die beiden Rennen werden am 16. und 17. Januar in Flachau ausgetragen Die Teams wurden derweil angehalten, nicht vor dem 15. Januar in dem im Salzburger Land gelegenen Dorf zu erscheinen. Was die aktuelle Lage für das Speed-Wochenende am übernächsten Wochenende bedeutet, ist noch nicht klar. Von 22. bis 24. Januar sollen zwei Abfahrten und ein Super-G auf der Streif gefahren werden.

Der ÖVP-Landeshauptmann beruhigt indessen: Sollten bei den groß anberaumten Testungen im Bezirk Kitzbühel «keine Auffälligkeiten» auftreten, stehe den Hahnenkammrennen nichts im Wege.

(L'essentiel/Erik Hasselberg/heute.at)

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