Porno-Virus – Auch digitaler Sex ist ansteckend
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Porno-VirusAuch digitaler Sex ist ansteckend

Hunderte Porno-Sites sind von einer Malware-Attacke betroffen. Das Virus nistet sich auf dem PC ein. So schützen Sie den Rechner vor der Porno-Seuche.

Online Pornos zu konsumieren kann für die Beziehung schädlich sein – und für den eigenen Computer. Wie jetzt bekannt wurde, sind derzeit hunderte einschlägiger Websites von Schadsoftware (Malware) befallen, welche die Rechner von Besuchern infiziert. Dies berichtet die US-Sicherheitsfirma Malwarebytes.

Dabei werden die Rechner mittels Werbung infiziert. Dieses Vorgehen wird Malvertising genannt. Betroffen sind vor allem mittelmäßig bekannte Porno-Sites wie beispielsweise DrTuber, Nuvid, Iceporn, Eroprofile und Xbabe.

Wie man sich schützt

Verteilt wird die Malware seit dem 21. November 2015 über das Porno-Werbenetzwerk Adxpansion. Ein Statement des Unternehmens zum aktuellen Malvertising-Fall gibt es bisher nicht. Laut einem Analysten könnten die Betreiber betroffener Porno-Sites nicht kontrollieren, was für Werbung die Nutzer angezeigt bekommen.

Um den eigenen Rechner vor einer Infizierung zu schützen, kann man sich Sperrprogramme verschiedener Hersteller gratis aus dem Netz laden (siehe Bildstrecke). Sie halten infizierte Werbung davon ab, schädlichen Code auf den Computer zu laden. Eine Auswahl von Anbietern listet Google.

(L'essentiel/pst)

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