Stadtentwicklung – Auf dem Kirchberg ist Platz für neue Bauten

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StadtentwicklungAuf dem Kirchberg ist Platz für neue Bauten

LUXEMBURG - Das Finanz- und Europaviertel auf dem Kirchberg wächst mit enormer Geschwindigkeit. Bis 2020 soll sich die Zahl der Einwohner fast verdreifachen.

Vor 50 Jahren wurde der Fonds Kirchberg gegründet, um auf den Feldern auf dem Hügel gegenüber der Altstadt ein neues Viertel entstehen zu lassen. Und bis heute wächst das Finanz- und Europaviertel weiter. Für 18 Millionen Euro verfügt die Organisationszentrale Fonds Kirchberg nun nach vielen Umzügen über ein eigenes Gebäude.

Aus dem Betonbau wird die Urbanisierung auf dem Kirchberg weiter vorangetrieben. Denn Platz gibt es noch reichlich. Das Plateau verfügt über 365 Hektar Land, rund ein Drittel davon können noch bebaut werden. Der Fonds finanziert sich selbst: «Aus den Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf an die öffentliche Hand oder Privatinvestoren können wir jedes Jahr etwa 20 bis 30 Millionen Euro in den Straßenbau investieren, wie es derzeit am Place de l’Europe unterhalb der Philharmonie geschieht», erklärt Fonds Kirchberg-Präsident Patrick Gillen.

An Projekten mangelt es nicht: geplant ist ein Gebäude für die Wirtschaftsprüfer von KPMG und Ernst & Young, aber auch für die Anwaltskanzlei Arendt & Medernach sowie ein dritter Turm für den Europäischen Gerichtshof, Erweiterungen der Europäischen Investitionsbank, des Europaparlaments der EU-Kommission sowie Wohngebäude. Der Kirchberg hat heute etwa 2‘400 Einwohner, 2020 sollen es bereits 7‘000 sein.

(L'essentiel Online/Séverine Goffin)

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