Luxemburg – Auf dem Weg zum Hightech-Land

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LuxemburgAuf dem Weg zum Hightech-Land

LUXEMBURG - Ein neues Förderprogramm für Informations- und Kommunikationstechnologie soll jungen Unternehmern unter die Arme greifen.

Die jungen Unternehmen können kostenlos bei Technoport logieren.

Die jungen Unternehmen können kostenlos bei Technoport logieren.

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«Fit4Start»: So lautet der Name des neues Förderprogramms für Start-ups, welches am Dienstag bei Technoport in Belval vorgestellt wurde. Das Programm gilt für den Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Die Förderung kann auch beantragt werden, wenn das Unternehmen jünger als zwölf Monate ist und aus mindestens zwei Personen besteht. Die öffentliche Finanzierung beträgt bis zu 50.000 Euro (zusätzlich zu einem privaten Beitrag von bis zu 10.000 Euro).

Die Unternehmen können bei Technoport kostenlos ihre Zelte aufschlagen und werden dort von Experten betreut. Dort haben sie die Chance, ihr Produkt zu präsentieren. In diesem Pool können die Jungunternehmer schnell Kontakte knüpfen und neue Investoren gewinnen, heißt es von Technoport.

Drei erhalten Zuschlag

Zweimal im Jahr haben Firmen die Chance, in das Programm «Fit4Start» aufgenommen zu werden. Nach der Bewertung entscheidet eine Jury über fünf Start-ups, die den Zuschlag bekommen. In das Pilotprojekt haben es drei Unternehmen geschafft: Bitbank (Digital Data Storage), Houser (Vergleich und Analyse von Immobilien) und Sport50 (Plattform für Sportvereine). Ab Februar 2016 werden sie gefördert. Zuvor müssen sie noch eine Präsentation abhalten.

«Wenn das Pilotprojekt so funktioniert, wie wir uns das vorstellen, werden wir das Programm erweitern. Wir wollen mehr Talente aus Luxemburg fördern», sagt Laurent Federspiel, Mitglied der Geschäftsleitung von Luxinnovation, das an dem Programm beteiligt ist. Wirtschafts-Staatssekretärin Francine Closener hat große Pläne: «Wir sind entschlossen, die Wirtschaft im digitalen Bereich weiterzuentwickeln und das Land zu einem Hightech-Kompetenzzentrum zu machen.»

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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