Popfans aufgepasst – Auf diese Album-Highlights könnt Ihr euch schon freuen
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Popfans aufgepasstAuf diese Album-Highlights könnt Ihr euch schon freuen

Mit Bowies «Toy»-Box zum 75. Geburtstag geht's Anfang Januar los, danach folgen spannende Neuerscheinungen im Wochentakt. Das nächste Pop-Jahr dürfte wieder ein gutes werden.

75 Jahre alt wäre der 2016 gestorbene David Bowie geworden. Aber dafür gibts nun ein Album von nicht veröffentlichten Stücken zwischen 1964 bis 1971.

75 Jahre alt wäre der 2016 gestorbene David Bowie geworden. Aber dafür gibts nun ein Album von nicht veröffentlichten Stücken zwischen 1964 bis 1971.

AFP

Dass auch eine gefühlt ewige Pandemie die Kreativität von Musikstars nicht lähmen kann, zeigte gerade erst der proppevolle Pop-Herbst mit neuen Alben von Helene Fischer und Abba über Ed Sheeran und Coldplay bis zu Adele und Sting. Nächstes Jahr dürften erneut viele große Namen auf den Veröffentlichungslisten stehen. Einige sind schon bekannt, andere gelten zumindest als begründete Spekulationen.

Björk: Das zehnte Studioalbum des isländischen Superstars könnte in den Startlöchern stehen. Zwar ist noch nicht viel bekannt, doch im isländischen Rundfunk sprach die exzentrische Pop-Diva schon über den potenziellen «Utopia»-Nachfolger. Die Songs hätten größtenteils 80 bis 90 Beats pro Minute, weil «ich mit dieser Geschwindigkeit laufe».

David Bowie: 75 Jahre alt wäre der 2016 gestorbene britische Pop-Magier am 8. Januar geworden. Zum Gedenken kommt einen Tag zuvor das opulente «Toy»-Boxset heraus: 2001 eingespielte, damals nicht veröffentlichte Songs – meist Neuaufnahmen von weniger bekannten Stücken der Jahre 1964 bis 1971. Willkommener Trost für Trauernde.

Liam Gallagher: Der jüngere Ex-Oasis-Bruder gönnt sich seit Beginn seiner Solokarriere kaum eine Pause. Mit «C’mon You Know» (27. Mai) steht nun das dritte Album in fünf Jahren an. Angeblich soll ein Song darauf seinem Bruder und Erzfeind Noel gewidmet sein. «Es ist ein ungezogenes kleines Lied, aber allerliebst», flötete Liam.

Placebo: «Beautiful James» ist ein beeindruckender Album-Vorbote der mittlerweile auf ein Duo geschrumpften Briten. Neun Jahre nach der letzten Platte zeigt «Never Let Me Go» (25. März) ein Misstrauen gegenüber der Welt. «Meine Reaktion auf die meisten Dinge ist einfach nur Enttäuschung», sagte Sänger Brian Molko jüngst dem «Guardian».

The Rolling Stones: Dass die älteste Rockband der Welt mit dem Ableben von Drummer Charlie Watts in diesem Jahr selbst tot ist, scheint sich nicht zu bewahrheiten. Live geht es jedenfalls munter weiter, und laut «Rolling Stone»-Magazin wollen Mick Jagger und Co. zum 60-Jährigen endlich das lang erwartete neue Album herausbringen.

Scorpions: Wer noch an den guten alten Hardrock glaubt, sollte sich den 25. Februar vormerken: Passenderweise mit «Rock Believer» ist das 18. Studioalbum der Stadion-Band aus Hannover betitelt. Ganz klassisch – «alle zusammen in einem Raum, genau wie damals in den 80er Jahren» – sei das Werk entstanden, glüht Frontmann Klaus Meine vor.

Mike Singer: Mit gerade Anfang 20 bringt der Popsänger bereits seine fünfte Platte heraus. Die Adaption von Matthias Reims «Verdammt ich lieb› dich» liefert schonmal einen guten Vorgeschmack auf «Emotions» (18. März). Zudem stibitzt er für «Forever Young» die berühmte Alphaville-Zeile. Einen Song mit Vanessa Mai gibt es obendrauf.

Bruce Springsteen: Der «Boss» ist als Ü70-Künstler extrem emsig. Nach zwei Alben 2019 und 2020, Broadway-Auftritten, Podcast und Buch mit Barack Obama sowie Gastauftritten bei jüngeren Musikern und Musikerinnen könnte bald wieder etwas Großes fällig sein. Weitere eigene Songs sollen in der Schublade liegen, womöglich sogar mit der legendären E Street Band.

Tears For Fears: Seit dem Welterfolg ihrer monumentalen Platte «The Seeds Of Love» (1989) wurde es immer stiller um das 80er-Jahre-Popduo Roland Orzabal und Curt Smith. Rund 18 Jahre nach dem ersten Comeback soll «The Tipping Point» (25. Februar) ein starkes Spätwerk einläuten. Der epische Titelsong klingt schon mal vielversprechend.

The Weeknd: Zuletzt drehte der kanadische Popsänger mit der Single «Take My Breath» oder Kooperationen mit Post Malone («One Right Now») und Swedish House Mafia («Moth To A Flame») das Aufmerksamkeitslevel merklich nach oben. Im Sommer steht eine Welttournee an, dazu wohl auch eine neue Platte. Sie soll voraussichtlich «The Dawn» heißen.

Sven Väth: 57 Jahre alt ist er inzwischen, doch DJ-Sets von bis zu 15 Stunden Länge traut sich der deutsche Techno-Pionier immer noch zu: «Das ist wie Starkstrom für mich», sagte er kürzlich dem «ZEITmagazin Frankfurt». Auf die Comeback-Singles «Feiern» und «Mystic Voices» in diesem Jahr soll Ende Februar das neue Soloalbum «Catharsis» folgen.

Eddie Vedder: Der Frontmann der größten verbliebenen Grunge-Rockband Pearl Jam macht solo gern Unerwartetes, etwa Soundtracks wie «Flag Day» oder auch «Ukulele Songs». Die Vorboten «The Long Way» und «The Haves» deuten nun an, dass sich der US-Sänger auf dem kommenden Album «Earthling» (11. Februar) wieder von der hymnischsten Seite zeigt.

Jack White: Sein Riff-Monster-Hit «Seven Nation Army» ist aus den Sportarenen nicht mehr wegzudenken – aber auch nach den White Stripes war der US-Bluesrocker erfolgreich. 23 neue Stücke, verteilt auf die Alben «Fear Of The Dawn» (8. April) und «Entering Heaven Alive» (22. Juni), hat der zwölffache Grammy-Gewinner für 2022 in der Pipeline.

(L'essentiel/DPA/sys)

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