4,2 Millionen Euro – Auf dieser Insel hast du nie mehr Ärger mit Nachbarn
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4,2 Millionen EuroAuf dieser Insel hast du nie mehr Ärger mit Nachbarn

Hast du deine Nachbarn satt? Spitbank Fort, eine Beton-Insel vor England, sucht einen neuen Besitzer oder eine Besitzerin.

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Es gibt drei Stockwerke auf Spitbank Fort – und eine Art Innenhof.

Es gibt drei Stockwerke auf Spitbank Fort – und eine Art Innenhof.

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Das ist natürlich nicht alles: Der neue Besitzer oder die neue Besitzerin bekommt für die 4,2 Millionen Euro auch ein Restaurant, …

Das ist natürlich nicht alles: Der neue Besitzer oder die neue Besitzerin bekommt für die 4,2 Millionen Euro auch ein Restaurant, …

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… mehrere Bars und einen Weinkeller, …

… mehrere Bars und einen Weinkeller, …

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Spitbank Fort hat ein eigenes Museum, einen Tanzsaal, ein Restaurant und insgesamt 50 (!) weitere Räume. Es ist eines von vier Seeforts, die Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Sie sollten die englische Küste vor Angriffen auf See schützen. 1962 wurde das Fort außer Dienst gestellt, 1982 verkaufte das Ministry of Defence die Beton-Insel, die fortan keine militärische Liegenschaft mehr war – und für zivile Zwecke genutzt werden kann.

Keine Nachbarn, dafür Luxus

Spitbank Fort befindet sich zwischen zwei weiteren Forts, rund 1,6 Kilometer vom Festland entfernt. Die nächste Stadt ist Portsmouth. Nachbarn? Weit und breit keine. Das Fort ist nur per Boot zu erreichen, aber der Steg ist so konzipiert, dass man bei Ebbe und Flut gleichermassen leicht anlegen kann. Einen kleinen Kran, der beispielsweise Lebensmittel oder Gepäck an und von Bord heben kann, gibt es ebenfalls.

Auf der Beton-Insel gibt es unglaublich viele Räume: So hat es acht Schlafzimmer (alle mit Seesicht), neun Bäder, drei Empfangsräume, mehrere Esszimmer und Küchen, eine Bibliothek, Büros und vieles mehr. Natürlich fehlen auch die Bar und der Weinkeller nicht. Die Zimmer sind zwar renoviert, dabei wurde aber darauf geachtet, den ursprünglichen Charme beizubehalten – so hängen in den Schlafzimmern noch immer die Haken, an denen die Kanonen befestigt wurden.

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Wohnhaus oder Hotel?

Besonders beeindruckend sind auch die Aussichtsterrassen mit 360°-Seeblick auf dem obersten Deck, samt Sauna, Whirlpool und Feuerschale. Zusätzlich gibt es ein Zimmer auf dieser Ebene, das als «Entertainment Room» beschrieben wird – darin befinden sich unter anderem eine Bar und weitere Toiletten.

Auf dem unteren Deck befinden sich mehrere weitere Schlafzimmer, die für Angestellte gedacht sind, sowie diverse Service-Räume, in denen Strom, Wasser und Abwasser gehandhabt werden.

Zwar wird der Luxus-Betonblock als mögliches Wohnhaus verkauft, in Anbetracht der Größe und der Ausstattung eignet er sich aber auch besonders gut als Hotel. Die beiden Nachbarforts, No Man’s Land Fort und Horsesands Fort, sind bereits umgewandelte Hotels und Museen.

(L'essentiel/Meret Steiger)

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