Im ersten Halbjahr 2013 – Ausländer legen weniger Geld bei der BCEE an

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Im ersten Halbjahr 2013Ausländer legen weniger Geld bei der BCEE an

LUXEMBURG - Die Spuerkees konnte in der ersten Jahreshälfte nur eine leichte Zunahme ihres Nettogewinns verbuchen. Schuld daran ist die Lockerung des Bankgeheimnisses.

Der Nettogewinn der Banque et Caisse d’Épargne de l’État ist im ersten Halbjahr 2013 lediglich um 0,2 Prozent gestiegen.

Der Nettogewinn der Banque et Caisse d’Épargne de l’État ist im ersten Halbjahr 2013 lediglich um 0,2 Prozent gestiegen.

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Der Nettogewinn der Luxemburger Spuerkees ist in der ersten Jahreshälfte 2013 leicht gestiegen. 140,9 Millionen Euro verbuchte die Banque et Caisse d’Épargne de l’État (BCEE), was einem Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Den Anstieg erklärt die Bank vor allem durch die Senkung des EZB-Leitzinses, der derzeit bei rekordtiefen 0,5 Prozent verharrt. Während das Nettoergebnis der BCEE im ersten Semester 2013 um 7,9 Prozent zulegten, nahmen ebenfalls die Gemeinkosten der Bank um 4,9 Prozent. zu. Grund: Investitionen in strategische Projekte und Ausgaben, die mit strengeren Vorschriften zusammenhängen. Auch berete sich dei BCEE auf degplanten automatischen Datenaustausch zwischen Luxemburg und den EU-Staaten vor, hieß es in einer Pressemitteilung der Bank.

Unter den zehn sichersten Banken der Welt

Die Lockerung des Bankgeheimnisses in Luxemburg wirkte sich ebenfalls auf die Kundennachfrage bei der BCEE aus. Legten im ersten Halbjahr um 2,5 Prozent mehr Luxemburger ihr Geld bei der Spuerkees an, sanken die internationalen Geldanlagen um 3,2 Prozent.

Die Bank wurde außerdem im April 2013 als eine der zehn sichersten Banken der Welt in der Zeitschrift «Global Finance» aufgelistet. Nicht zuletzt dank dem hohen Bonitätstatus der Bank, der zum 30. Juni 2013 16,3 Prozent betrug. Die von der Europäischen Bankbehörde (ABE) geforderte Kreditfähigkeit liegt bei neun Prozent.

(MC/L'essentiel Online)

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