An Saar und Mosel – Aussichten auf dem Jobmarkt verdunkeln sich

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An Saar und MoselAussichten auf dem Jobmarkt verdunkeln sich

SAARBRÜCKEN/TRIER – Die Arbeitslosigkeit bei den direkten deutschen Nachbarn ist im Mai nur leicht gesunken.

Im Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz waren im Mai mehr Menschen arbeitslos als noch vor einem Jahr.

Im Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz waren im Mai mehr Menschen arbeitslos als noch vor einem Jahr.

DPA

Der Rückgang fiel schwächer aus als in früheren Jahren, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Saarbrücken berichtete. Dies deute darauf hin, dass das Geschehen am Arbeitsmarkt eine langsamere Gangart eingelegt habe.

Stabile Entwicklung im Saarland

Insgesamt waren im Mai im Saarland knapp 33 500 Menschen arbeitslos, 600 oder 1,7 Prozent weniger als vier Wochen zuvor. Das waren ebenfalls knapp 600 oder 1,7 Prozent weniger Arbeitslose als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote lag mit 6,6 Prozent gleich hoch wie vor einem Monat und wie vor einem Jahr.

Mehr Arbeitslose als 2011 in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz waren im Mai 109 800 Frauen und Männer arbeitslos, 3100 oder 2,7 Prozent weniger als vier Wochen zuvor. Im Mai 2011 waren rund 1600 oder 1,5 Prozent weniger Arbeitslose gezählt worden.

Damit überstieg die Arbeitslosigkeit erstmals seit gut zwei Jahren wieder das Vorjahresniveau. Die Arbeitslosenquote verringerte sich von 5,4 Prozent im April auf 5,2 Prozent im Mai.

(L'essentiel Online)

In ganz Deutschland sinkt Arbeitslosenzahl weiter deutlich

Die gute Konjunktur in Deutschland hat die Arbeitslosenzahl auch im Mai sinken lassen. Die Zahl der Erwerbslosen fiel um 108 000 auf 2,85 Millionen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind es 105 000 weniger.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai um 108 000 auf 2 855 000 gesunken. Das waren 105 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,3 Punkte auf 6,7 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie bei 7,0 Prozent gelegen.

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