Bildungsministerium – Austausch mit Lehrern «war konstruktiv»

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BildungsministeriumAustausch mit Lehrern «war konstruktiv»

LUXEMBURG - Das Versöhungstreffen zwischen Lehrern und Ministerium hat kein Ergebnis gebracht. Allerdings eröffnet es Ansätze für Lösungen.

Gewerkschaften und Minister Meisch treffen sich am 5. März wieder. Foto: Editpress

Gewerkschaften und Minister Meisch treffen sich am 5. März wieder. Foto: Editpress

DPA

Das erste Treffen zur Schlichtung des Streites zwischen Lehrern und Bildungsministerium ist ohne Lösung ausgegangen. Doch wie die Lehrergewerkschaft APESS erklärt, sei es selten, dass ein solches Treffen zu einer Lösung führe. Jeder habe seine Argumente vorgebracht, erste Ansätze wurden eruiert, aber es ist nichts wirklich Konkretes entstanden. «Das Treffen war relativ gut, obwohl es zu Beginn einige Reibungen gab», sagt Jules Barthel vom Syndikats Erziehung und Wissenschaft (SEW). Barthel schlussfolgert aus dem Treffen, dass «es keinen Grund gibt, warum nicht eine Lösung gefunden werden kann.» Von Ministeriumsseite heißt es, «der Austausch war konstruktiv».

Die Lehrer drohen, das Abitur nicht zu korrigieren, wenn das Ministerium seine Sparpläne nicht überarbeitet. Die geplanten Maßnahmen hätten zur Folge, dass Klassenlehrern ihre Arbeit in der Prüfungszeit anders berechnet wird und die Lehrer letztendlich weniger Stunden abrechnen können.

Das nächste Treffen ist für den 5. März geplant. In der Zwischenzeit sind die Lehrer verpflichtet, keine weiteren Maßnahmen anzugehen. Das Ministerium verspricht derweil, «während der Dauer der Schlichtung die notwendigen Anpassungsarbeiten an den Gesetzen und Vorschriften für geplante Maßnahmen auszusetzen, bis der Streit beigelegt ist.»

(L'essentiel)

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