Anschlag – Autobombe tötet 18 Menschen in der Türkei

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AnschlagAutobombe tötet 18 Menschen in der Türkei

Nach einem Anschlag im Südosten des Landes sind mehrere Menschen in den Tod gerissen worden. Unter den Opfern seien mehrheitlich Soldaten.

Erneut sterben in der Türkei Menschen nach einem Bombenanschlag: Aufsteigender Rauch nach einer Explosion in der Provinz Hakkari. (9. Oktober 2016)

Erneut sterben in der Türkei Menschen nach einem Bombenanschlag: Aufsteigender Rauch nach einer Explosion in der Provinz Hakkari. (9. Oktober 2016)

Bei einem Autobomben-Anschlag in der süddosttürkischen Provinz Hakkari sind 18 Menschen getötet und 27 weitere verletzt worden. Unter den Opfern seien zehn Soldaten und acht Zivilisten, teilte der Gouverneur der Provinz Hakkari, Cüneyit Orhan Toprak, heute mit.

Das türkische Militär machte für den Anschlag Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK verantwortlich. Die Autobombe sei in der Stadt Semdinli vor einem Polizeiposten explodiert, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Anschlag in Ankara vereitelt

In Ankara hat die türkische Polizei am Wochenende offenbar einen schweren Autobombenanschlag vereitelt. Wie Anadolu am Samstag berichtete, sprengten sich zwei mutmaßliche Attentäter – ein Mann und eine Frau – bei einer Polizeiaktion unweit der Hauptstadt mit einer Autobombe in die Luft. Die Regierung machte auch hier die PKK für den Anschlagsplan verantwortlich.

Als die Polizei die beiden Verdächtigen aufforderte, sich zu stellen, hätten sie die Sprengsätze gezündet und sich dabei getötet, berichtete Anadolu. Laut dem Rundfunksender CNN-Türk stellten die Ermittler 200 Kilogramm Ammoniumnitrat und Plastiksprengstoff sicher.

(L'essentiel/nag/sda)

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