Griechenland und Türkei – Autofahrer mussten bis zu 20 Stunden ausharren
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Griechenland und TürkeiAutofahrer mussten bis zu 20 Stunden ausharren

Ein Schneesturm im Mittelmeerraum hat für Chaos auf den Straßen und Flughäfen in der Türkei wie auch in Griechenland gesorgt.

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Auf einer Umfahrungsstraße in Athen musste ein Teil der Autofahrer und Autofahrerinnen bis zu 20 Stunden im Auto ausharren.

Auf einer Umfahrungsstraße in Athen musste ein Teil der Autofahrer und Autofahrerinnen bis zu 20 Stunden im Auto ausharren.

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Innerhalb von zwölf Stunden schneite es die griechische Hauptstadt bis zu einem Meter zu.

Innerhalb von zwölf Stunden schneite es die griechische Hauptstadt bis zu einem Meter zu.

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Regionen, die sonst eher enormer Hitze ausgesetzt sind, werden von heftigen Schneefällen wortwörtlich kalt erwischt.

Regionen, die sonst eher enormer Hitze ausgesetzt sind, werden von heftigen Schneefällen wortwörtlich kalt erwischt.

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Am Dienstag verursachten heftige Schneefälle ein Chaos in Regionen, die normalerweise von Hitzewellen heimgesucht werden. In Griechenland und der Türkei waren Rettungsdienste damit beschäftigt, die Menschen aus ihren Autos zu retten. Einige von ihnen mussten bis zu 20 Stunden in ihren Autos ausharren, wie die «New York Times» berichtete.

Verkehrschaos und die Stromausfälle erschwerten die Situation zusätzlich. Insgesamt fiel am Montag mehr als zwölf Stunden Schnee, sodass Athen komplett zugeschneit wurde. Rund 3500 Menschen wurden bereits in der Nacht zum Montag gerettet, insgesamt 1200 Autos blieben stecken, weil ein Teil der Fahrer und Fahrerinnen die Kälte nicht mehr aushielt und die Autos stehen ließ.

Bis zu einem Meter Schnee innerhalb von zwölf Stunden

Bis zu einem Meter bedeckte die Schneeschicht die griechische Hauptstadt. Teile der Türkei waren ebenfalls betroffen. Bereits letztes Jahr führten heftige Schneefälle im letzten Februar in Griechenland zu Ausfällen der Elektrizität. Die Kaltfront hat sich am Dienstag von Athen gelöst und wird voraussichtlich nach Süden ziehen, wobei es die Insel Kreta am stärksten treffen wird.

Auch in der Türkei rechnet man bis Freitag mit weiteren Schneefällen. In Istanbul wurden ebenfalls mehrere Menschen von den heftigen Schneefällen überrascht. Ein Dach eines Hangars stürzte aufgrund des Gewichts vom Schnee ein, sodass der Flugverkehr bis Dienstagmittag unterbrochen werden musste.

(L'essentiel/DPA/AFP/sys)

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