In Luxemburg – Autonome Busse kämpfen mit Kinderkrankheiten
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In LuxemburgAutonome Busse kämpfen mit Kinderkrankheiten

LUXEMBURG – Die selbstfahrenden Busse, die seit einigen Monaten im Großherzogtum verkehren, sind bei den Fahrgästen ein voller Erfolg. Dennoch gibt es Probleme.

Die autonomen Busse absolvieren ihre Strecke im Pfaffenthal bis zu 60 Mal pro Tag.

Die autonomen Busse absolvieren ihre Strecke im Pfaffenthal bis zu 60 Mal pro Tag.

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Die beiden autonom fahrenden Shuttle-Busse im Pfaffenthal bekommen einen neuen «Kollegen». Anfang 2019 soll ein dritter selbstfahrender Bus seinen Dienst aufnehmen, wie der Betreiber Sales-Lentz gegenüber L'essentiel erklärt. «Er wird an einem anderen Standort auf einer völlig unterschiedlichen Route fahren», präzisiert Georges Hilbert, der technische Direktor der Unternehmens.

Hilbert zieht nach dem drei Monate langen Betrieb der Shuttles ein positives Zwischenfazit: «Die Busse werden von allen Altersgruppen, Anwohnern aber auch Touristen aus aller Welt genutzt. Die meisten Fahrten absolvierten die Shuttles zwischen 11 und 17 Uhr. Da nach 18 Uhr nur noch sehr wenige Passagiere den Service nutzen, werden wir den Fahrplan anpassen.»

Zweite Testphase in Contern

Zwei technische Probleme konnte das Unternehmen im Pfaffenthal bereits identifizieren: «Wenn die Haltestelle im Pfaffenthal gesäubert wird und das Fahrzeug der Reinigungskräfte direkt an der Haltestelle steht, brechen die Busse ihre Route ab», sagt Hilbert. Ein Software-Update, das im März fertig wird, soll dieses Problem beheben. Auch mit Schneefall kommen die kleinen Busse noch nicht wirklich zurecht. Die Flocken bleiben an den Sensoren kleben und machen die Fahrzeuge «blind»: Die Shuttles gehen in den «Streik» und fahren erst dann weiter, wenn der Schnne geschmolzen ist.

In Contern beginnt die zweite Testphase der Shuttles nach der Fertigstellung der neuen Eisenbahnbrücke . Die dortige Strecke wird eine Gesamtlänge von 2,3 Kilometern haben, und damit 900 Meter länger sein, als die bisherige. Das neue Terminal befindet sich direkt am Bahnhof Sandweiler-Contern.

(Mathieu Vacon/L´essentiel)

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