Santé-Bericht: Fallzahlen steigen innerhalb einer Woche um 46 Prozent

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Santé-BerichtFallzahlen steigen innerhalb einer Woche um 46 Prozent

LUXEMBURG – Zum Teil über 600 Neuinfektionen am Tag, mehr Krankenhauseinweisungen: Das Pandemiegeschehen ist mit den Omikron-Untervarianten wieder neu entfacht, wie der Wochenbericht der Santé zeigt.

von
Miriam Meinecke
ARCHIV - 13.01.2022, Baden-Württemberg, Heidelberg: Ein Mitarbeiter hält in einem Coronatest-Labor der Limbach Gruppe PCR-Teströhrchen in den Händen.    (zu dpa «Omikron-Subtyp BA.5 breitet sich im Südwesten weiter aus») Foto: Uwe Anspach/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Omikron-Subtypen breiten sich aus.

Uwe Anspach/dpa

Die Omikron-Untertypen BA.4 und BA.5 sind auf geradem Weg dabei, die bisher dominante Variante BA.2 zu verdrängen, wie der neusten Zahlen des nationales für den Zeitraum 6. bis 12. Juni zeigt. Während letztere von 87,9 Prozent Anteil an den Neuninfektionen auf 70,3 Prozent zurückging, haben die anderen beiden Subvarianten sich zusammen von 11,9 Prozent auf 29,4 Prozent annähernd verdreifacht. Der deutlich größere Anteil entfällt dabei auf die Variante BA.5, die mit 25,4 Prozent in der betrachteten Woche bereits über ein Viertel aller Neuinfektionen ausmachte. In der Vorwoche waren es nur von 8,4 Prozent.

Verteilung der Abstammungslinien unter den Stichproben während der letzten zehn Wochen.

Verteilung der Abstammungslinien unter den Stichproben während der letzten zehn Wochen.

LNS

In vielen Ländern sind die beiden Untervarianten zum Pandemietreiber geworden, Fallzahlen und Krankenhauseinweisungen steigen. Auch vor Luxemburg macht dieser Trend nicht Halt. Im Wochenvergleich sind die Neuinfektionen um 46 Prozent nach oben geschnellt: Von 1934 auf 2824. Die Inzidenz machte damit innerhalb einer Woche einen Satz von 300 auf 438 Fälle pro 100.000 Einwohner.

Außerdem hat sich die Zahl derer, die wegen ihrer Infektion stationär behandelt werden müssen, von drei auf sechs Personen verdoppelt. Intensivmedizinisch musste nach wie vor eine Person behandelt werden. Das Durchschnittsalter der stationär behandelten Patienten lag laut Ministerium bei 55 Jahren. Bei den Todesfällen kam eine verstorbene Person im Alter von 82 Jahren hinzu, insgesamt sind damit im Großherzogtum bis vergangene Woche 1083 Personen an den Folgen ihrer Krankheit verstorben. Am heutigen Dienstag hat die Santé einen weiteren Todesfall gemeldet.

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