Luxemburg-Stadt – Bahnübergang in Zessingen sorgt für Ärger

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Luxemburg-StadtBahnübergang in Zessingen sorgt für Ärger

LUXEMBURG – Die Bahnkreuzung in der Rue des Celtes soll umgebaut werden – doch bislang konnten die Arbeiten nicht beginnen. Grund dafür ist ein Enteignungsverfahren.

Der Beginn der Arbeiten vor Ort hängt ausschließlich vom Abschluss des Enteignungsverfahrens ab. (Foto: Google Maps)

Der Beginn der Arbeiten vor Ort hängt ausschließlich vom Abschluss des Enteignungsverfahrens ab. (Foto: Google Maps)

Der Bahnübergang in der Rue des Celtes in Luxemburg-Zessingen sorgt aktuell für Diskussionen, allerdings nicht wegen Sicherheitsgründen. Die Bahnkreuzung ist nämlich seit 2012 geschlossen, wie aus einer parlamentarischen Anfrage der DP-Deputierten Claude Lamberty und Max Hahn hervorgeht. Grund dafür ist ein Enteignungsverfahren, das bereits seit 2011 läuft, wie Infrastrukturminister François Bausch (Déi Gréng) in seiner Beantwortung erklärt.

Die Verhandlungen zwischen dem privaten Eigentümer des Grundstücks, auf dem sich der Bahnübergang befindet, und der Tochtergesellschaft CFL-Immo begannen bereits 2009 – bislang gibt es noch kein Ergebnis. «Es konnte keine Einigung zwischen den Parteien erzielt werden (...) Es ist bislang kein Urteil ergangen», sagt Bausch. Der Minister fügt hinzu, dass «der Beginn der Bauarbeiten ausschließlich vom Abschluss des Enteignungsverfahrens abhängt».

Das Projekt für einen Umbau der Bahnkreuzung sieht den Bau einer Passage vor, die die Rue des Celtes mit dem CR178 verbindet. Für Kraftfahrzeuge sind zwei Fahrspuren vorgesehen, hinzu kommt ein Bürgersteig sowie ein gemischter Fußgänger- und Radweg.

(NC/L'essentiel)

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