Laut Bankenvereinigung ABBL – «Banken müssen Identität ihrer Kunden kennen»

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Laut Bankenvereinigung ABBL«Banken müssen Identität ihrer Kunden kennen»

LUXEMBURG – Die Luxemburger Bankenvereinigung ABBL hat sich nach den als «Panama Papers» bekannt gewordenen Enthüllungen zu Wort gemeldet.

Die Luxemburger Bankenvereinigung ist bereit, sich für mehr Transparenz einzusetzen.

Die Luxemburger Bankenvereinigung ist bereit, sich für mehr Transparenz einzusetzen.

Editpress

Die Enthüllungen des Internationalen Konsortiums investigativer Journalisten ICIJ rund um die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca hat die Luxemburger Bankenvereinigung auf den Plan gerufen. Die ABBL äußerte sich am Donnerstag zu den «Panama Papers», die die teilweise illegalen Machenschaften über Briefkastenfirmen enthüllten.

In einem Communiqué wird darauf hingewiesen, dass Banken die Identität und die wirtschaftliche Situation ihrer Kunden kennen müssen. Unabhängig von Herkunft des Kunden und davon, ob es sich um eine Privatperson oder etwa eine Briefkastenfirma handelt. Dies sähen sowohl die Luxemburger, als auch die EU-Gesetze vor.

Durch den automatischen Informationsaustausch sei das Verhältnis zwischen Bank und Kunden in Luxemburg bereits klar geregelt. Die ABBL weist auf die Notwendigkeit hin, dass sich in allen Ländern an diese Regeln gehalten werde.

(pp/L'essentiel)

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