Neueinstellung in Luxemburg – Banken verlangen immer mehr von Bewerbern

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Neueinstellung in LuxemburgBanken verlangen immer mehr von Bewerbern

LUXEMBURG - Während der Bankensektor nach wie vor eine wichtige Quelle für Beschäftigung im Land bleibt, suchen Personalberater nach anderen Kompetenzen.

Banken stellen häufiger in Fachbereichen ein.

Banken stellen häufiger in Fachbereichen ein.

Laut der luxemburgischen Finanzaufsicht (CSSF) sind derzeit 142 Banken in Luxemburg aktiv und damit eine Bank für 4160 Einwohner. Nach Angaben der Zentralbank (BCL) waren zum 30. September 26.030 Personen in den Kreditinstituten des Landes beschäftigt, was etwa 7 Prozent der inländischen Beschäftigung entspricht.

Der Bankensektor bleibt somit einer der größten Arbeitgeber des Landes. Das Profil und die Qualifikationen von Neueingestellten haben sich jedoch geändert. «Das erforderliche Ausbildungsniveau geht Hand in Hand mit dem Fachwissen unserer Berufe», erklärt Karin Scholtes, HRD bei der BIL. Nach Angaben der Bankenvereinigung ABBL haben 39,5 Prozent der Arbeitnehmer mindestens ein vierjähriges Studium auf Universitätsniveau abgeschlossen gegen über 29,6 Prozent, die ein dreijähriges Universitätsstudium absolviert haben. 21 Prozent der Bankangestellten haben ihr Abitur bestanden und nur 9,88 Prozent haben einen Abschluss unterhalb des Abiturniveaus.

Was die Kompetenzen angeht, boomt «der Regulierungsbereich. Auch Vertriebsmitarbeiter sind sehr gesucht, vor allem solche mit guten Sprachkenntnissen», betont Fabrice Encelle, HR Business Partner bei ING.

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