Gesundheitsbilanz – Banker sind gestresst und übergewichtig

Publiziert

GesundheitsbilanzBanker sind gestresst und übergewichtig

LUXEMBURG – Die für den Finanzsektor zustänige Gesundheitsorganisation ASTF hat am Montag besorgniserregende Zahlen veröffentlicht.

Über ein Viertel der Bank-Angestellten betreibt so gut wie nie Sport.

Über ein Viertel der Bank-Angestellten betreibt so gut wie nie Sport.

Editpress

«Dass der Finanzsektor eine Phase der Unsicherheit durchmacht, macht sich bemerkbar«, heißt es in der von der ASTF (Association pour la santé au travail du secteur financier) am Montag veröffentlichten Gesundheitsbilanz für das Jahr 2013. «Die meisten Angestellten stresst derzeit nicht die Arbeit an sich, sondern die Angst, sie zu verlieren.» Immer mehr würden sich über Stress und Burn-Out beklagen. 1‘506 Bank-Angestellte hätten im vergangenen Jahr wegen spezieller Gesundheitsprobleme einen Arzt aufgesucht – ein Drittel von ihnen wegen psychischer Probleme.

Die ASTF – der 500 Unternehmen mit 44‘000 Angestellten angehören - misst in ihren jährlichem Bericht den Gesundheitszustand der Mitarbeiter. 1‘119 wurden untersucht, mehr als jemals zuvor, in der zehnjährigen Geschichte der Bilanz. Im Jahr 2013 konstatierten die Arbeitsmediziner vermehrt Gewichtsprobleme – vor allem bei männlichen Angestellten. Bei den 40- bis 49-Jährigen – die größte Gruppe unter den Bänkern – seien 58 Prozent übergewichtig oder gar fettleibig. Bei den Frauen sind es 33 Prozent. Dieser Trend sei Folge der sitzenden Tätigkeit, aber auch von zu wenig Bewegung. . Über ein Viertel (26 Prozent) mache so gut wie nie Sport, 19 Prozent zumindest ein Mal pro Woche.

(L'essntiel)

Deine Meinung