Jeder Kellnerbesuch kostet: Bar sorgt mit Extragebühren für Empörung

Publiziert

Jeder Kellnerbesuch kostetBar sorgt mit Extragebühren für Empörung

Während in anderen Ländern die Preise der Gerichte empören, sorgt eine Bar in Spanien auf andere Weise für einen starken Umsatz.

20 Cent kostete in dieser Bar der Weg des Kellners auf die «Terrasse».

20 Cent kostete in dieser Bar der Weg des Kellners auf die «Terrasse».

zvg

Andere Länder, andere Sitten! Wer im Urlaub im Ausland ein Lokal besucht, der muss damit rechnen, dass vielleicht für das Gedeck ein paar Euro verlangt werden oder das Trinkgeld schon automatisch auf der Rechnung steht. In der spanischen Stadt Benavente geht man jedoch noch einen Schritt weiter.

Die Bar Imperial berechnet jeden einzelnen Kellnerbesuch am Tisch auf der Terrasse extra. Darüber empörte sich bereits Ende des vergangenen Jahres Galey Hermoso auf Twitter: «Vor ein paar Tagen ist uns in Benavente etwas Seltsames passiert. Jedes Mal, wenn der Kellner an den Terrassentisch kam, um etwas zu bringen: Bier, Tapas ... verlangte er 20 Cent.»

Als Beleg postete er die Rechnung, auf der viermal der Posten «Servizio Terraza», was so viel bedeutet wie Bedienung auf der Terrasse, aufgeführt ist. Jedes Mal, wenn etwas Neues bestellt oder gebracht wurde, wurde demnach der Gang der Servicekraft zum Tisch mit 20 Cent berechnet.

Noch schlimmer fand er eine weitere Gebühr: fürs Besteck! Einen Euro musste er bezahlen, um seinen Toast schneiden zu können.

Mittlerweile geschlossen

Auch in den Bewertungen auf Google Maps prangern Gäste die Extragebühren in den Bewertungen an. Die Bar rechtfertigte sich damit, dass man glaube, es sei besser, wenn die Gäste auf der Quittung genau wüssten, wofür sie wie viel bezahlen.

Die Extragebühren haben dem Umsatz der Bar scheinbar auch nicht mehr geholfen, denn mittlerweile gibt es das Lokal nicht mehr. An selber Adresse befindet sich heute die Vermuteria Lupys.

(L'essentiel/red)

Deine Meinung

0 Kommentare